Sommertraeume

Wein Bremen - Weinhandel in der Freien Hansestadt Bremen

Ludwig von Kapff - Wir empfehlen Wein seit 1692

 

Obwohl Wein in Bremen niemals gelesen wurde (bis auf ein sehr kurzes Intermezzo, während dessen das Erzbistum Bremen am Weserdeich ein paar Rebstöcke gepflanzt hatte) ist eine für viele Wein-Freunde überraschende Tatsache, dass die Freie Hansestadt Bremen zu den bedeutenden Wein-Städten Europas zählt. Denn "Bremer Wein" wurde seit dem 17 Jahrhundert importiert. Und das im großen Stil.

Mitte des 18. Jahrhunderts waren in der Hansestadt fast 100 Wein-Händler registriert. Sie alle handelten mit ausländischem Wein, weil die Bremer Weinordnung das Schankrecht und den Detailverkauf für deutschen Wein bereits 1342 exklusiv an den Bremer Ratskeller vergeben hatte.

Wein in Bremen seit 1692 - Bremens älteste Weinadresse

Das älteste der berühmten Bremer Wein-Häuser ist Ludwig von Kapff, ein Name, mit dem in Bremen bis heute fast jeder etwas anfangen kann. Gegründet wurde das Unternehmen 1692 vom späteren Senator Johann Nonnen – allerdings noch nicht als Bremer Wein-Handel, sondern als Reederei, die mit eigenen Schiffen Getreide und Teer in die Hansestadt importierte. Unsicher wie die Seefahrt zu jenen Tagen war, wurde sein florierendes Geschäft schon bald durch einen ernsten Zwischenfall bedroht. Franzosen hatten eines seiner Schiffe gekapert und nach Dünkirchen verbracht, wo sie es festhielten.

Wein aus Bremen - Über 300 Jahre Wein-Geschichte

Nonnen, der ein mutiger und entschlossener Mann war, reiste an die französische Kanalküste und kaufte sein eigenes Schiff zurück. Während der Wochen in Dünkirchen machte er mit französischen Weinen Bekanntschaft und knüpfte Handelsbeziehungen mit französischen Weinhändlern an. Johann Nonnen wurde zum Wein-Liebhaber und der Reeder auch Weinhändler. 1707 brachte Nonnens "Wappen von Lehe" zum ersten Mal Weine, Branntwein und Pflaumen von Bordeaux nach Bremen.

Bremens Weinkeller taten dem Bordeaux-Wein gut

Den Bordeaux Wein, den Nonnen nicht sofort verkaufte, lagerte er im kühlen Keller seines Lagerhauses in Bremen. Sehr zu seiner Freude bemerkte er, dass der Wein in Bremen von Monat zu Monat besser wurde und schon bald schmackhafter war als in Bordeaux selbst. Er entschied sich, dieses Naturwunder zu seinen Gunsten zu nutzen und konzentrierte sich fortan auf den Import und den Ausbau französischer Rotweine. Das tat er so erfolgreich, dass über 100 Jahre später – das Weinhaus war mittlerweile von seinem Urenkel übernommen und in Ludwig von Kapff umbenannt worden – selbst ein napoleonischer General die Weine aus dem von Kapff ’schen Keller voller Neid und Anerkennung verkostete.

Wein aus Bremen - Von der Weser an die Adelshöfe Europas

Ludwig von Kapff stand seinem geschäftstüchtigen Urgroßvater in nichts nach. Er reiste durchs Land und machte die Schönen und die Reichen an den kaiserlichen und königlichen Höfen mit seinen edlen Weinen "aus Bremen" bekannt. Die Herrschaften waren begeistert und machten von Kapff im Gegenzug zu einem wohlhabenden Mann. Stolzer Ausdruck seines Vermögens wurde die im Tudor-Stil erbaute Villa an der Großen Weserbrücke, die der Volksmund aufgrund ihrer stattlichen Größe und ihres zinnenbewährten Turmes schon bald "von Kapff ’sche Burg" taufte.

Historische Preislisten des Weinhandels Ludwig von Kapff

Mit erstklassigen Bremer Weinen auf den Tisch des Weinkenners

Die beiden Weltkriege setzten dem Weinhandel Ludwig von Kapff stark zu. Der erste nahm den Kaufleuten ihre besten Kunden und der zweite legte ihren Besitz in Schutt und Asche. Überlebt haben aber sowohl die Geschäftsverbindungen des Weinhandels zu einer Vielzahl der besten Weingüter der Welt als auch eine mehrhundertjährige Tradition und ein berühmter Name.

Dieses wertvolle Kapital wurde eingesetzt, um Ludwig von Kapff zu einem Weinhandel zu machen, bei der sich Weinkenner und gehobene Gastronomie direkt mit den besten Weinen der Welt eindecken können. Heute genießt der Weinhandel Ludwig von Kapff das Vertrauen von vielen Tausend Weinfreunden und gilt bei Weingütern rund um den Globus als allererste Adresse auf dem deutschen Weinmarkt.

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