{"id":5786,"date":"2023-06-21T07:23:42","date_gmt":"2023-06-21T07:23:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/?p=5786"},"modified":"2026-03-03T11:01:50","modified_gmt":"2026-03-03T11:01:50","slug":"bordeaux-2022-der-groesste-jahrgang-aller-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/bordeaux-2022-der-groesste-jahrgang-aller-zeiten","title":{"rendered":"Bordeaux 2022 \u2013 Der gr\u00f6\u00dfte Jahrgang aller Zeiten"},"content":{"rendered":"\n<p>In den letzten zwei Jahrzehnten gab es in Bordeaux viele bedeutende Weinjahrg\u00e4nge. Man denke an 2005, dann an die Doppel-Kracher 2009 und 2010 sowie 2015 und 2016, und schlie\u00dflich an die einmalige Trilogie aus 2018, 2019 und 2020. Was aber der Jahrgang 2022 an Klasse verk\u00f6rpert, steht nochmal auf einem anderen Blatt. Schon bei den ersten Verkostungen deutete sich an, dass hier etwas Gro\u00dfes in den Kellern schlummert. Etwas, das angesichts extremer Wetterbedingungen so nicht zu erwarten war. Wir waren von vornherein elektrisiert, als sich unser Expertenteam im Fr\u00fchjahr auf den Weg machte nach Bordeaux. Denn aus dem \u00bbMekka des guten Weins\u00ab war bereits durchgedrungen, dass das Jahr 2022 Weingeschichte schreiben wird&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_27.jpg\" alt=\"Bremen von oben\" class=\"wp-image-5851\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_27.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_27-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_27-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Noch ein Blick zur\u00fcck auf das Bremer Weserstadion und dann auf nach Bordeaux!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gewaltige Vorschusslorbeeren aus der Fachpresse<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00bb2022 wird einer der gr\u00f6\u00dften Jahrg\u00e4nge sein\u00ab, frohlockte etwa St\u00e9phanie de Bo\u00fcard-Rivoal, die Direktorin von Ch\u00e2teau Ang\u00e9lus, und schob hinterher: \u00bbVielleicht \u00e4hnelt er 1947 \u2013 wir haben Ambitionen in diese Richtung.\u00ab Top-Verkoster James Suckling wiederum res\u00fcmierte nach unz\u00e4hligen Verkostungen und einer f\u00fcr ihn bislang ungekannten Zahl an Spitzenbewertungen: \u00bbEs ist das 40. Jahr, in dem ich Fassproben in Bordeaux verkostet habe, aber so etwas wie den Jahrgang 2022 habe ich noch nie erlebt. Es war eine der hei\u00dfesten und trockensten Vegetationsperioden in der Geschichte der ber\u00fchmtesten Weinregion Frankreichs, und dennoch brachte sie Tausende von opulenten und strukturierten, aber dennoch frischen und ausgewogenen Weinen hervor. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich setzt er einen neuen Ma\u00dfstab f\u00fcr Bordeaux nach meinem ersten Referenzjahrgang f\u00fcr die Region vom Fass, 1982.\u00ab <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_26.jpg\" alt=\"Das Bordeaux-Expertenteam\" class=\"wp-image-5840\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_26.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_26-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_26-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unser Expertenteam (v.l.): Christian Dietz, Ulrich Breitenstein und Anette Franz. Und am Fotoapparat Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Lars Kaniok.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1947, 1982&#8230; Um 2022 zu beschreiben, werden Jahrhundert-Jahrg\u00e4nge als Vergleich herangezogen. Und dennoch konstatiert Peter Moser, der Chefredakteur des Falstaff-Magazins lapidar: \u00bbSo gut war Bordeaux sicher noch nie.\u00ab <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Extremes Jahr mit Happy End \u2013 Das Wetter 2022<\/h2>\n\n\n\n<p>Dabei hatte das Jahr nach einem milden Winter alles andere als vielversprechend begonnen. Fr\u00fchjahrsfr\u00f6ste, die Anfang April besonders hart ausfielen, machten den Winzern zu schaffen. Mit dem Mai begann die erste starke Hitzeperiode, der die Reben schon fr\u00fch herausforderte, sich an die Trockenheit zu gew\u00f6hnen. Regen lie\u00df bis zum Juni auf sich warten und blieb mit Ausnahmen in der zweiten Augusth\u00e4lfte sowie von Gewittern und punktuell heftigen Hagelschauern den ganzen Sommer \u00fcber rar. Nach Angaben der Messstationen erlebte ganz Frankreich den trockensten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Mit bis zu 42 Grad war es au\u00dferdem extrem hei\u00df in den Weinbergen. Und der Sommer hielt an \u2013 bis weit in den Oktober hinein. Die am Ende lange, warme Vegetationsperiode erwies sich dann allerdings als Segen f\u00fcr die Ch\u00e2teaux, die weder an der Laubwand arbeiten mussten, noch bei der Ernte in Hektik verfielen. Denn der perfekte Reifezeitpunkt konnte einfach abgewartet werden. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_11.jpg\" alt=\"Primeur-Verkostung 2022\" class=\"wp-image-5824\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_11.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_11-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_11-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Start am Hanger in Bordeaux: Die H\u00e4ndler treffen sich zum \u00bbEintrinken\u00ab.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In Terroirs mit geringer Wasserspeicherkapazit\u00e4t war die anhaltende Trockenheit tats\u00e4chlich ein Problem. Kleine Erntemengen waren die logische Folge. Im M\u00e9doc, wo Kiesb\u00f6den dominieren, auf dem Kalkplateau von Saint-\u00c9milion und den lehmigen B\u00f6den Pomerols erwiesen sich jedoch insbesondere alte Rebanlagen als \u00e4u\u00dferst widerstands- und anpassungsf\u00e4hig. Der hohen Sonnenintensit\u00e4t trotzten die Beeren zudem mit dicken Schalen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Trotz Hitze und Trockenheit eine brillante Frische in den Weinen<\/h3>\n\n\n\n<p>Viele f\u00fchlten sich angesichts der Hitze in Verbindung mit dem Wassermangel an das Extremjahr 2003 erinnert. Doch die \u00dcberraschung dieses Jahrgangs folgte im Keller. Denn mit der \u00fcberreifen, breiten Frucht von damals hat 2022 nichts gemein. Im Gegenteil: Eine erstaunliche Frische scheint eines der herausstechenden Merkmale der Weine zu sein. Doch es ist l\u00e4ngst nicht ihre einzige verbl\u00fcffend gute Eigenschaft, wie wir vor Ort selbst erfahren durften. Wir besuchten die Bordelaiser Ch\u00e2teaux und probierten uns bei den Primeur-Verkostungen durch hunderte Weine. Dabei machten wir uns ein umfassendes Bild von der Exzellenz des Jahrgangs und brachten hochspannende Eindr\u00fccke und viele Empfehlungen wieder mit nach Bremen. <\/p>\n\n\n\n<p>Letztere sind auch f\u00fcr Ihre <a href=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/subskription-2022.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bordeaux-Subskription<\/a> ein \u00e4u\u00dferst n\u00fctzlicher Fingerzeig. Die Top-Tipps des Jahrgangs werden wir deshalb im Folgenden einmal genauer beleuchten. Seien Sie gespannt!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_19.jpg\" alt=\"Das in der Renovierung befindliche Ch\u00e2teau Cantemerle\" class=\"wp-image-5833\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_19.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_19-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_19-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Au\u00dfenansicht des sich in Renovierung befindlichen Ch\u00e2teaus Cantemerle, Haut-M\u00e9doc.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das linke Ufer<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau Cantemerle, Haut-M\u00e9doc<\/h3>\n\n\n\n<p>Wir starteten unsere Verkostung am linken Ufer, wo wir direkt auf einen \u00bbder sch\u00f6nsten und besten <a href=\"https:\/\/ludwig-von-kapff.de\/2024-chteau-cantemerle-subskription-155114.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Cantemerle<\/a>\u00ab trafen, \u00bbden ich in den letzten Jahren verkostet habe\u00ab, sagt Ulrich Breitenstein. Mit einladenden Noten von Brombeeren, Veilchen und Waldbeeren zeigt sich die Frucht schon jetzt sehr zug\u00e4nglich. Hinzu kommen feine Gew\u00fcrznoten und eine tolle Frische und Geschmeidigkeit. \u00bbF\u00fcr mich ein Jahrgang, den man im Keller haben muss\u00ab, schw\u00e4rmt Ulrich von diesem 5. Grand Cru Class\u00e9. Das Gutsgeb\u00e4ude von Ch\u00e2teau Cantemerle wird derzeit \u00fcbrigens renoviert. Doch der Wein pr\u00e4sentiert sich bereits als ausgefeilter und immer noch preiswerter Einstiegs-Bordeaux aus dem Haut-M\u00e9doc.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_14.jpg\" alt=\"Weinreben von ...\" class=\"wp-image-5827\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_14.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_14-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_14-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auf dem Weg zu Ch\u00e2teau Montrose.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau Montrose, Saint-Est\u00e8phe<\/h3>\n\n\n\n<p>In Saint-Est\u00e8phe kamen die B\u00f6den mit der Hitze und Trockenheit insgesamt gut zurecht. Die Bandbreite an sehr guten Weinen ist hoch, wobei einige Weing\u00fcter herausragen. Zu ihnen geh\u00f6rt ohne Frage <a href=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/chateau-montrose-estephe-154659.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ch\u00e2teau Montrose<\/a>. Aus 66 Prozent Cabernet Sauvignon, 25 Prozent Merlot, 8 Prozent Cabernet Franc und 1 Petit Verdot ist ein wahres Wein-Monument entstanden. Power, Power, Power! Die unglaublich dichte, konzentrierte Frucht ist cassis- und blaubeerdominiert. Veilchen, Kr\u00e4uter, Bleistift und Tabak erg\u00e4nzen das Bukett. Beeindruckend: Neben der immensen Kraft l\u00e4sst der Montrose es nicht an Finesse vermissen. Durch die reifen, polierten Tannine wird dieser Wein zudem fr\u00fch trinkbar sein. Wir sind begeistert. Und die Fachjury auch. Mehrfache H\u00f6chstbewertungen unterstreichen die irre Qualit\u00e4t des 2022er-Montrose. Einziger Haken \u2013 ES SIND NUR NOCH WENIGE FLASCHEN VERF\u00dcGBAR!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_13.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5826\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_13.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_13-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_13-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau d&#8217;Armailhac, Pauillac<\/h3>\n\n\n\n<p>5 GRAND CRU CLASS\u00c9 PAUILLAC A.C.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDer 2022 d&#8217;Armailhac in der Kombination aus 60 Prozent Cabernet Sauvignon, 22 Prozent Merlot, 16 Prozent Cabernet Franc und 2 Prozent Petit Verdot ist f\u00fcr mich einer der besten Jahrg\u00e4nge, die das Ch\u00e2teau kreiert hat\u00ab, sagt Ulrich Breitenstein \u00fcber den als 5. Grand Cru klassifizierten Rothschild-Wein. \u00bbIm Vordergrund steht ein komplexes Aromenbukett von Heidelbeeren, reifen Johannisbeeren, schwarzer Kirsche sowie feinen Gew\u00fcrz- und Tabaknoten. Dazu gesellen sich samtige Tannine, eine gute S\u00e4ure und Frische, die mit gro\u00dfartiger L\u00e4nge ein traumhaftes Finale bieten. Ich empfehle diesen Jahrgang kistenweise im Keller zu haben!\u00ab <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau Pontet-Canet, Pauillac<\/h3>\n\n\n\n<p>Seit Mai 2020 ist Mathieu Bessonnet bei <a href=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/chateau-pontet-canet-154641.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pontet-Canet<\/a> f\u00fcr den Keller verantwortlich. Das Ch\u00e2teau, das schon in den vergangenen Jahren au\u00dferordentlich performte, hat seitdem das vielleicht letzte Quantum Extraqualit\u00e4t zugelegt, das hier \u00fcberhaupt noch m\u00f6glich war. Aber wer wei\u00df schon, was m\u00f6glich ist? Bei Pontet-Canet ist 2022 jedenfalls ein Traumjahrgang drin, bei dem Ulrich Breitenstein erneut regelrecht ins Schw\u00e4rmen ger\u00e4t: \u00bbDer Pontet-Canet hat eine sensationelle Qualit\u00e4t! Die Nase zeigt tolle Noten von Brombeeren, Johannisbeeren, dunklen Pflaumen, sehr reifen Kirschen, feinem Tabak und Gew\u00fcrzen. Dazu bringt der Wein eine konzentrierte Kraft und Eleganz mit. Sehr dicht, aber auch frisch und sehr pr\u00e4zise am Gaumen. F\u00fcr mich ein Muss, diesen Jahrgang im Keller zu haben, wenn man ein paar Flaschen ergattern kann.\u00ab Alfred und Justine Tesseron lassen ihren Wein zur H\u00e4lfte in neuem und zu 15 Prozent in gebrauchtem Holz reifen, 35 Prozent bauen Sie in Amphoren aus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_10.jpg\" alt=\"Die Weinexperten\" class=\"wp-image-5823\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_10.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_10-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_10-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ludwig von Kapff-Expterte Ulrich Breitenstein (links) mit Pontet Canet-Inhaber Alfred Tesseron (Mitte) und Monsieur Quien Senoir (rechts).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau Pichon-Longueville Baron, Pauillac<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei Pichon Baron entsteht traditionell ein maskuliner Weintyp im klassischen Pauillac-Stil. Wir waren daher gespannt, wie dieses Jahr ausfallen w\u00fcrde. 2010 kann vielleicht als der bis dato beste Jahrgang dieses Guts angesehen werden. Und 2022? Ulrich Breitenstein hat probiert: \u00bbDer <a href=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/chateau-pichon-longueville-baron-154644.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pichon-Longueville Baron<\/a> besticht durch seine tiefdunkle Farbe. Er ist edel, fein, rein und klassisch. Und das bei 81 Prozent Cabernet Sauvignon und 19 Merlot. Die Nase ist voll von dunklen Waldfr\u00fcchten, roten Johannisbeeren, reifen Kirschen und feinen Gew\u00fcrzen. Dazu kommen feine Holznoten. Die Tannine sind mit der S\u00e4ure und Frische in gro\u00dfartigem Einklang. Hier steuert alles auf ein supersch\u00f6nes Finale hin \u2013 und auf einen Jahrgang mit immensem Lagerpotenzial. Es ist auch der erste Jahrgang, der vom neuen technischen Direktor Pierre Mont\u00e9gut \u00fcberwacht wurde und das, muss ich sagen, direkt mit einem tollen Erfolg!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_22.jpg\" alt=\"Moderne Temperatursteuerung\" class=\"wp-image-5836\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_22.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_22-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_22-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Moderne \u00bb\u00dcberwachungszentrale\u00ab der Vinifikation in Bordeaux.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau Branaire-Ducru, Saint-Julien<\/h3>\n\n\n\n<p>Aus Saint-Julien geh\u00f6rt <a href=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/chateau-branaire-ducru-st-julien-154671.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ch\u00e2teau Branaire-Ducru <\/a>f\u00fcr uns zu den gro\u00dfen \u00dcberraschungen! Mittlerweile f\u00fchrt Francois-Xavier Maroteaux Regie auf dem 4. Grand Cru-Gut. In diesem Jahrgang zeigt er eindrucksvoll, welche M\u00f6glichkeiten hier noch ausgesch\u00f6pft werden wollen. Ich bin voll des Lobes: Branaire-Ducru ist ein Must-Subscribe. Die Assemblage ist mit 60, 5 Prozent Cabernet Sauvignon, 31,5 Merlot, 5,5 Cabernet Franc und 2,5 Petit Verdot komplex zusammengestellt und schlicht beeindruckend im Bukett. Noten von Schwarzkirsche, Brombeere, Cassis und Veilchen pulsieren um einen w\u00fcrzig-schokoladigen Kern. Die Tannine sind feinpoliert und die S\u00e4ure lebhaft, beides strukturiert diesen Wein wunderbar. Ein beeindruckendes Zusammenspiel, das reichlich Erwartungen weckt. Und die wird das gro\u00df angelegte Potenzial dieses Weins sicher halten. Dazu kommt, dass der Preis mit unter 60 Euro immer noch erschwinglich ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau L\u00e9oville Las Cases, Saint-Julien<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/chateau-leoville-las-cases-st-julien-154673.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ch\u00e2teau L\u00e9oville Las Cases<\/a> ist ein Blockbuster in 2022. Und was f\u00fcr einer! Der \u00bbSuper Second\u00ab, der l\u00e4ngst in der Spitze der Bordeaux-Weing\u00fcter spielt, sie bisweilen dirigiert, hat von insgesamt 18 (!) Verkostern die H\u00f6chstbewertung von 100 oder 20 Punkten erhalten. Wow! Diese ehrfruchtgebietende Leistung basiert auf einer Assemblage von 83,5 Prozent Cabernet Sauvignon, 10,5 Prozent Cabernet Franc und 6 Prozent Merlot. Immens tief ist die Fruchtanlage dieses Weins, fast unergr\u00fcndlich das Bukett mit Cassis, Schwarzkirsche und Zartbitterschokolade im bebenden Auftakt, daneben Edelnougat, Zigarrenkiste und Thymian. Rote Beeren und eine delikate Frische kommen dazu. Am Gaumen pulsiert die Kraft, die Tannine sind ultrafein und die S\u00e4ure unglaublich pr\u00e4zise in der Spannung. Ganz feiner Stoff, der an jeder Stelle Begehrlichkeiten weckt!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_25.jpg\" alt=\"Verkostungsraum\" class=\"wp-image-5839\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_25.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_25-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_25-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In der gro\u00dfen Verkostungshalle an der Garonne: Wir suchen unseren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Lars Kaniok \u2013 und finden ihn zwischen exzellenten Weinen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau Palmer, Margaux<\/h3>\n\n\n\n<p>In Margaux, der s\u00fcdlichsten der vier renommierten Gemeinde-Appellationen am linken Ufer, ragt f\u00fcr uns <a href=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/chateau-palmer-margaux-154686.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ch\u00e2teau Palmer<\/a> aus einem sehr starken Teilnehmerfeld noch heraus. Ich halte fest: Ein Ausnahme-Wein aus einem Ausnahme-Jahrgang. Der Grand Vin von Palmer zeigt sich tiefdunkel, fast schwarz im Glas und bet\u00f6rt die Nase mit einem ausladenden Bukett von Cassis, Brombeere, Preiselbeere sowie s\u00fc\u00dfen Nuancen von Karamell und Lakritze. Auch am Gaumen ist er komplex und ph\u00e4nomenal harmonisch mit schwarzen Fr\u00fcchten, dunkler Schokolade und salziger Lakritz auf den hochfeinen, seidigen Tanninen. Ein einmaliges Geschmackserlebnis, das die sagenhaften Auszeichnungen von 99 Punkten mehr als verdient hat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau Malescot-Saint-Exup\u00e9ry, Margaux<\/h3>\n\n\n\n<p>In Sachen Preis-Leistung gefiel uns in Margaux wiederum der <a href=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/chateau-malescot-saint-exupery-154688.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ch\u00e2teau Malescot-Saint-Exup\u00e9ry<\/a> am besten. Hier bekommt man bemerkenswert viel Wein geboten und zahlt daf\u00fcr noch einen vergleichsweise moderaten Preis. \u00bbDer Wein ist einfach umwerfend geworden!\u00ab, bekennt Ulrich Breitenstein. \u00bbMit seinen verf\u00fchrerischen Aromen von schwarzen Fr\u00fcchten wie Johannisbeere, dunklen Pflaumen, Brombeeren, wilden Waldfr\u00fcchten, Gew\u00fcrzen und einer subtilen Holznote bringt er Exzellenz ins Glas. Die Tannine sind feinstrukturiert, die S\u00e4ure und Frische harmonisch abgestimmt und das Ganze wird von einem langen, beeindruckenden Abgang gekr\u00f6nt. Mein Fazit: Bei dieser Qualit\u00e4t ist es ein absolutes Muss, diesen Wein im Keller zu haben.\u00ab Dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen. Subskribieren Sie!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_23.jpg\" alt=\"Fassweinkeller\" class=\"wp-image-5837\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_23.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_23-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_23-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Domaine de Chevalier, Pessac-L\u00e9ognan<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine besondere Chance, in der Subskription Volltreffer zu landen, bieten Sonderetiketten. Ein solches ziert den <a href=\"https:\/\/ludwig-von-kapff.de\/domaine-de-chevalier-rouge-pessac-154026.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Domaine de Chevalier Rouge<\/a>, dessen Heimstatt seit nunmehr 40 Jahren von Familie Bernard gef\u00fchrt wird. Aber nicht nur aufgrund des schmucken \u00c4u\u00dferen ist der 2022er-Jahrgang des Vorzeigeguts extraordin\u00e4r. Aus 65 Prozent Cabernet Sauvignon, 30 Prozent Merlot, 3 Prozent Petit Verdot und 2 Prozent Cabernet Franc formt Olivier Bernard ein Spitzengew\u00e4chs aus Pessac-L\u00e9ognan, von dem sich unser Experte Ulrich Breitenstein tief beeindruckt zeigt: \u00bbWas f\u00fcr eine Qualit\u00e4t! Einfach super: diese Kraft, Vielschichtigkeit und Struktur, mit Noten von schwarzen Beeren, dunklen Kirschen, Waldnoten, Tabak und Kr\u00e4uter. Dazu kommen feine Tannine, eine gute, weil straffe S\u00e4ure und eine Frische, die richtig Spa\u00df macht. Auch der Abgang \u00fcberzeugt mit Pr\u00e4zision und L\u00e4nge. Das i-T\u00fcpfelchen auf diesen tollen Cru Class\u00e9 aus Pessac ist das einzigartige Sonderetikett.\u00ab Und bei einem noch immer fair angesetzten Preis von unter 80 Euro ist dieser Grand Cru in der Subskription hochattraktiv!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das rechte Ufer<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach unglaublichen Eindr\u00fccken vom linken Ufer, wo nicht nur die Platzhirsche, sondern auch die vielen kleineren Ch\u00e2teaus sehr gute Qualit\u00e4ten vinifizieren, ging es f\u00fcr unser Expertenteam mit den Weinen rechts von Gironde und Dordogne weiter. Auch hier bot sich ein Bild der Sonderklasse mit Weinen, die uns teilweise den Atem verschlugen. Um Ihnen die Subskription zu vers\u00fc\u00dfen, haben wir auch hier ein paar echte Top-Tipps ausgemacht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_08.jpg\" alt=\"Ch\u00e2teau Canon-la-Gaffeli\u00e8re\" class=\"wp-image-5821\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_08.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_08-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_08-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau Laroque, Saint-\u00c9milion<\/h3>\n\n\n\n<p>Schon im niedrigeren Preisbereich sind bemerkenswerte Weine zu finden. F\u00fcr mich geh\u00f6rt der Ch\u00e2teau Laroque eindeutig dazu. Laroque ist das gr\u00f6\u00dfte der Saint-\u00c9milion-Weing\u00fcter und nutzt diesen Vorteil f\u00fcr eine kompromisslose Selektion der allerbesten Trauben. In 2022 sind diese zu 98 Prozent (!) Merlot und lediglich 2 Prozent Cabernet Franc. Da der Decanter direkt 97 Punkte f\u00fcr diesen Gran Cru rausgehauen hat, war ich sehr gespannt auf die Probe und tats\u00e4chlich bin ich genauso begeistert von diesem Preis-Genuss-Verh\u00e4ltnis. F\u00fcr etwas \u00fcber 30 Euro gibt es hier einen unglaublich aufw\u00e4ndig (Handlese, parzellierte Ganzbeerenverg\u00e4rung) und fein gearbeiteten Leckerbissen, der alles mitbringt, was Saint-\u00c9milion in diesem Jahrgang ausmacht: Finesse, F\u00fclle und Kraft!! Ganz klare Kaufempfehlung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau Canon La Gaffeli\u00e8re, Saint-\u00c9milion<\/h3>\n\n\n\n<p>Ch\u00e2teau Canon La Gaffeli\u00e8re ist der malerisch am Ortseingang von Saint-\u00c9milion gelegene Wohnsitz der Neippergs. Hier entstehen seit Jahren wunderbar zug\u00e4ngliche Weine, die obwohl sie auf der weichen Merlot-Frucht liegen, zugleich eine vornehme Cabernet-Struktur zeigen. Ein eigener Stil, den Vater Stephan und Sohn Ludovic auch im 2022er Ch\u00e2teau Canon La Gaffeli\u00e8re pflegen. Die beiden haben in diesem wirklich erstklassigen Jahrgang einen meisterhaften Rotwein hinbekommen. Vollmundig, opulent, aber trotzdem elegant, fein und rund, mit einem tollen Finale im Abgang. Mehr kann man von einem Rotwein nicht wollen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_06.jpg\" alt=\"Ludwig von Kapff-Experte Ulrich Breitenstein mit den Herren von Neipperg\" class=\"wp-image-5819\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_06.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_06-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_06-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Von links: Ludovic von Neipperg, Ulrich Breitenstein und Stephan Graf von Neipperg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau Le D\u00f4me, Saint-\u00c9milion \u2013 NEU!<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00bbDer <a href=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/chateau-le-dome-154743.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ch\u00e2teau Le D\u00f4me<\/a> ist ein meisterhafter Saint-\u00c9milion, den wir neu aufgenommen haben, weil uns die Qualit\u00e4t einfach umgehauen hat\u00ab, sagt Ulrich Breitenstein und erl\u00e4utert weiter: \u00bbDer Rebsortenspiegel ist mit 80 Prozent Cabernet Franc und 20 Prozent Merlot f\u00fcr Saint-\u00c9milion sehr ungew\u00f6hnlich und es werden nur ca. 18.000 Flaschen produziert. Das sind gute Gr\u00fcnde zuzuschlagen! Ein weiterer: Das Weingut liegt in unmittelbarer N\u00e4he von Chateau Ang\u00e9lus und kommt diesem qualitativ schon sehr nah. Allein die Nase ist unglaublich verf\u00fchrerisch mit Noten von dunklen Pflaumen, Johannisbeeren, Schokolade und feiner Zeder. Dazu sind S\u00e4ure und Tannine super kombiniert \u2013 das alles bei einer sensationellen L\u00e4nge. F\u00fcr mich ein Wein mit Potenzial f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Jahrzehnte.\u00ab <\/p>\n\n\n\n<p>Jonathan Maltus, der Gr\u00fcnder von Ch\u00e2teau Le D\u00f4me besitzt kein klassisches Winzerprofil. Geboren in Nigeria und aufgewachsen in England begann er in Saint-\u00c9milion seinen Traum von einem eigenen Wein umzusetzen. Er war einer der \u00bbGaragisten\u00ab, die davon \u00fcberzeugt waren, dass ein guter Wein kein altes Ch\u00e2teau braucht, um seine Qualit\u00e4t zu demonstrieren. Dem Status des Garagen-Weinguts ist Ch\u00e2teau Le D\u00f4me jedoch sp\u00e4testens mit der Fertigstellung des neuen 360-Grad-Wirtschaftsgeb\u00e4udes entwachsen. Ein echtes Highlight am rechten Ufer, wie wir bei der Besichtigung feststellen durften.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_03.jpg\" alt=\"Im Weinkeller\" class=\"wp-image-5816\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_03.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_03-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_03-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der neue Fasskeller von Ch\u00e2teau Le D\u00f4me.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau Lagrange, Pomerol<\/h3>\n\n\n\n<p>Aus Pomerol empfiehlt Ulrich Breitenstein mit dem <a href=\"https:\/\/ludwig-von-kapff.de\/chateau-lagrange\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ch\u00e2teau Lagrange<\/a> einen Wein, der richtig Spa\u00df macht und f\u00fcr Subskriptions-Einsteiger genau passen d\u00fcrfte. Denn im 2022er-Jahrgang sind auch die vermeintlich Kleinen gro\u00df. Unser Experte zu diesem Wein: \u00bbEin toller Pomerol mit sehr konzentrierter Frucht, seidigen Tanninen und angenehm eingebundener S\u00e4ure. Im Bukett zeigt dieser reinsortige Merlot Noten vollreifer Kirschen, dunkler Beeren und edler Gew\u00fcrze. Hinzu kommen eine feine S\u00fc\u00dfe und gute L\u00e4nge. Von mir gibt&#8217;s 93-95 Punkte.\u00ab Das Decanter-Magazin vergibt sogar 96 Punkte \u2013 wohlgemerkt f\u00fcr einen Wein, der knapp \u00fcber 30 Euro liegt. Hat das schon Sensationscharakter? Die Antwort \u00fcberlassen wir Ihnen. Sicher ist aber, dass das Preis-Leistungsverh\u00e4ltnis des Ch\u00e2teau Lagrange schlicht bombastisch ist!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vieux Ch\u00e2teau Certan, Pomerol<\/h3>\n\n\n\n<p>Den absoluten Hammer in Pomerol schwingt unserer Meinung nach <a href=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/vieux-chateau-certan-pomerol-154758.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vieux Ch\u00e2teau Certan<\/a>. Hier stimmt tats\u00e4chlich alles. Ein unglaublich feinsinniger Wein! Die exzellente Nase ist so elegant, dass man sich fragt, woher das kommt. Saftige und s\u00fc\u00dfe Kirschen, Brombeeren und Himbeerkonfit\u00fcre, dann w\u00fcrzige Noten von S\u00fc\u00dfholz und Zimt, Kardamom und Gesteinsmehl, Kr\u00e4utern und floralen Noten \u2013 es ist unheimlich viel los. Das Mundgef\u00fchl wird strukturiert von seidenweichen Tanninen, die schon fast zerbrechlich wirken. Gleichzeitig ist eine enorme Kraft sp\u00fcrbar und das alles bei einer famosen Frische, die bis ins pr\u00e4zise Finale durchh\u00e4lt. 100 Punkte vergab das Falstaff-Magazin f\u00fcr diesen Auftritt, 98-100 Jeb Dunnuck und 98-99 James Suckling. V\u00f6llig zurecht. Wenn man jetzt noch das immense Reifepotenzial bedenkt, er\u00f6ffnet sich, warum dieser Wein ebenfalls zu den Must-Haves aus 2022 geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"354\" src=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_02.jpg\" alt=\"Illustres Pomerol-Trio\" class=\"wp-image-5815\" srcset=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_02.jpg 768w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_02-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild_02-217x100.jpg 217w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Illustres Pomerol-Trio: 2022er-Exzellenzen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mein Wein des Jahrgangs: 2022 Ch\u00e2teau Figeac<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ch\u00e2teau Figeac, Saint-\u00c9milion<\/h3>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss unserer Top-Empfehlungen aus \u00bbBordeaux 2022\u00ab kehren wir noch einmal zur\u00fcck nach Saint-\u00c9milion. Mit gro\u00dfer Vorfreude und Neugier hatte ich erwartet, was <a href=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/chateau-figeac-st-emilion-154722.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ch\u00e2teau Figeac<\/a> nach dem Aufstieg in die h\u00f6chste Klasse der Appellation seinen Kunden bieten w\u00fcrde. Um es kurz zu sagen: <strong>Der 2022er Figeac ist mein Wein des Jahrgangs!<\/strong> Ein absoluter Kracher, der keine W\u00fcnsche mehr offen l\u00e4sst! So konzentriert und vielschichtig ist die Nase mit Cassisw\u00fcrze, Brombeerextrakt, Himbeere, reifer Schattenmorelle und feinem Nougat, so unglaublich dicht und fein gewoben der Gaumen. Der Aristokrat dieses Jahrgangs mit seidiger Tanninrobe. Und dabei immer so frisch und gut aufgelegt, dass er alle mitnimmt. Einfach eine Offenbarung, was Monsieur Faye hier aus 35 Prozent Merlot, 34 Cabernet Franc und 31 Cabernet Sauvignon gezaubert hat! Durch den hohen Cabernetanteil au\u00dferdem enorm alterungsf\u00e4hig. Alles in allem einer aus der Kategorie \u00bbUnschlagbar!\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bordeaux-Subskription 2022 \u2013 bei Ludwig von Kapff<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach der Verkostung des 2022er-Bordeaux-Jahrgangs steht auch f\u00fcr uns fest: Die Stunde der gro\u00dfen Weine hat geschlagen! Und so k\u00f6nnen wir nur jedem, dessen Herz und Leidenschaft f\u00fcr edle Weine schl\u00e4gt, raten, <a href=\"https:\/\/www.ludwig-von-kapff.de\/subskription-2022.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">in der Subskription<\/a> zuzuschlagen. Aufgrund der beachtlichen Nachfrage, ist dabei Eile ein guter Ratgeber. Denn wenn es 2022 einen Wermutstropfen gibt, dann ist es die bisweilen kleine Erntemenge, die so manches Ch\u00e2teau einfuhr. <\/p>\n\n\n\n<p>Kontaktieren Sie uns gerne f\u00fcr eine Beratung. Wir freuen uns auf Sie und darauf, die Fr\u00fcchte dieses grandiosen Bordeaux-Jahrgangs mit Ihnen zu teilen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten zwei Jahrzehnten gab es in Bordeaux viele bedeutende Weinjahrg\u00e4nge. 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