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Château Brown

Château Brown liegt im Norden von Graves, dem ältesten Weinanbaugebiet des Bordeaux. Schon vor 2000 Jahren legten die Römer Weingärten in dieser Gegend an, die ihren Namen von den vorherrschend kiesigen Böden (franz. graves) erhielten. Umgeben von einem riesigen Wald und den drei Stadtgebieten von Gradignan, Villenave d´Ornon und Léognan hat Château Brown aus klimatischer Sicht einen Premiumplatz, denn ein günstiges Mikroklima lässt die Trauben lange reifen, was sich äußerst positiv auf die Qualität dieser französischen Weine auswirkt. 31 Hektar Weinberge gehören zu Château Brown, das den Schwerpunkt mengenmäßig auf den Rotwein legt. So sind 26 Hektar der Fläche mit roten Reben bestockt, denen 5 Hektar Weißweinsorten gegenüberstehen. Im Ranking der Rotweinsorten führt Cabernet Sauvignon die Liste an (55%), gefolgt von Merlot (40%) und Petit Verdot (5%). Die Weißweinparzellen teilen sich Sauvignon Blanc (70%) und Sémillon (30%).

Brown und Bordeaux – wie passt das zusammen? Zurückzuführen ist der Name auf den schottischen Weinhändler John Lewis Brown, der 1795 – kurz nach der Französischen Revolution – das Château gründete. Im 19. Jahrhundert gehörte auch das Margaux-Weingut Cantenac-Brown zu seinen Besitztümern. Seine Leidenschaft für Wein und Kunst gab der alte Brown schließlich an seinen gleichnamigen Enkel weiter, den Maler John Lewis Brown (1829-1890), der vor allem für seine Schlachtenbilder bekannt wurde. Im Jahr 1884 folgte der Ritterschlag. Auf der Weltausstellung in Amsterdam bekam Château Brown eine Goldmedaille zugesprochen – und das bei namhafter Konkurrenz: Château Mouton, Château Léoville-Poyferré, Château Pontet Canet… Nach mehreren Besitzerwechseln im folgenden Jahrhundert verblasste der Ruhm des Châteaus jedoch allmählich.

So dauerte es bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, als Bernard Barthe nach der Übernahme des Weingutes im Jahr 1994 den altehrwürdigen Namen mit neuen Top-Qualitäten in Verbindung brachte. Sein konsequentes Investieren und Ausrichten aller Abläufe im Sinne der Weinqualität hat sich für ihn bezahlt gemacht. Nach einem erneuten Besitzerwechsel im Jahr 2004 führt heute Familie Mau das neu in Stand gesetzte und auf Qualität getrimmte Château Brown weiter. Zielstrebig verfolgt Jean-Christophe Mau die Qualitätsphilosophie seines Vorgängers und investierte seit der Übernahme noch einmal in Weinberge, Keller und das gesamte Anwesen. Wie sein erfahrener Kellermeister Bruno Patrouilleau legt er größten Wert auf eine ökologisch sinnvolle Bearbeitung der Weinberge. Jede Stufe der Weinerzeugung wird zudem streng kontrolliert und auf Exzellenz hin geprüft. Dazu passend lautet die heutige Philosophie auf Château Brown wieder: »Haute Couture«.