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330 Jahre Weinerfahrung

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In Bremen daheim, in der Welt zuhause

LEIDENSCHAFT F├ťR WEIN SEIT 1692

Seit 330 Jahren handeln wir mit hochwertigen Weinen und Spirituosen. Unsere gro├če Erfahrung ist ein Schl├╝ssel, um die Vorlieben ambitionierter Weinfreunde zu verstehen.
Daf├╝r setzen wir uns ein. Heute wie damals.


Vom Gr├╝nder zum Popstar
P├╝nktlich zu unserem 330. Firmenjubil├Ąum haben wir uns zusammen mit dem Weingut Emil Bauer etwas ganz Besonderes einfallen lassen: 3 Weine in einer einmaligen Sonderedition! Niemand Geringeres als Ludwig von Kapff h├Âchst selbst ziert das Etikett der edlen Gew├Ąchse in rot, wei├č und ros├ę. Und das nat├╝rlich in bester Power-Bauer-Br├╝der-Manier. So wird aus unserem Gr├╝nder ein gefeierter Popstar. Vergessen Sie Goethe oder Mozart! Das Jahr 2022 steht ganz eindeutig im Zeichen von Ludwig!
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Gl├╝ckw├╝nsche aus aller Welt
Seit 330 Jahren setzten wir bei Ludwig von Kapff jetzt schon auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ausgew├Ąhlten Winzern. Und die lassen es sich nat├╝rlich nicht nehmen, uns zu unserem Jubil├Ąum zu gratulieren.

St├Âbern Sie durch die Gl├╝ckw├╝nsche, die uns rund um den Globus erreicht haben, und entdecken Sie dabei Ihren n├Ąchsten Lieblingswinzer!
Zu den Gratulanten ┬╗


UNSERE GESCHICHTE

┬╗Als eines der ├Ąltesten deutschen Weinh├Ąuser ist Ludwig von Kapff und sein Slogan ÔÇ║Leidenschaft f├╝r Wein seit 1692ÔÇ╣ vielen Genie├čern bekannt. Letzterer dr├╝ckt nicht nur die gro├če Tradition unseres Hauses aus, sondern auch unser Kerngesch├Ąft: die Weinempfehlung. Dass wir dieser Leidenschaft seit 330 Jahren erfolgreich nachgehen und ich seit ├╝ber 10 Jahren meinen Teil zu dieser Entwicklung beitragen darf, erf├╝llt mich mit Stolz. Zugleich spornt es mich an. Deshalb: Auf viele weitere Jahre!┬ź

Zitat von Lars Kaniok - Gesch├Ąftsleitung

Leidenschaft f├╝r Wein seit 1692


Eine f├╝r viele Weinfreunde ├╝berraschende Tatsache ist es, dass die Freie Hansestadt Bremen zu den bedeutenden Weinst├Ądten Europas z├Ąhlt. Und dass obwohl bis auf ein sehr kurzes Intermezzo, w├Ąhrend dessen das Erzbistum Bremen am Weserdeich ein paar Rebst├Âcke gepflanzt hatte, niemals Wein in Bremen gelesen wurde. Stattdessen wurde er importiert. Und das im gro├čen Stil.

Mitte des 18. Jahrhunderts waren in der Hansestadt fast 100 Weinh├Ąndler registriert. Sie alle handelten mit ausl├Ąndischem Wein, weil die Bremer Weinordnung das Schankrecht und den Detailverkauf f├╝r deutschen Wein bereits 1342 exklusiv an den Bremer Ratskeller vergeben hatte.

Bremens ├Ąlteste Weinadresse


Das ├Ąlteste der ber├╝hmten Bremer Weinh├Ąuser ist Ludwig von Kapff. Gegr├╝ndet wurde es 1692 von Johann Nonnen ÔÇô allerdings noch nicht als Weinhandel, sondern als Reederei. Doch Nonnens Gesch├Ąft wurde bald von einem Zwischenfall bedroht: Franzosen hatten eines seiner Schiffe gekapert und verschleppt.

Aber Nonnen war ein mutiger Mann. Er reiste an die franz├Âsische K├╝ste und kaufte sein Schiff zur├╝ck. Vor Ort machte er mit erlesenen Weinen Bekanntschaft und kn├╝pfte Handelsbeziehungen zu franz├Âsischen H├Ąndlern. So wurde Nonnen zum Weinliebhaber und der Reeder auch Weinh├Ąndler. 1707 brachte sein Schiff ┬╗Wappen von Lehe┬ź erstmals Wein von Bordeaux nach Bremen.

Bremens Weinkeller & Bordeaux-Wein


Den Wein, den Nonnen nicht sofort verkaufte, lagerte er im k├╝hlen Keller seines Lagerhauses. Sehr zu seiner Freude bemerkte er, dass der Wein von Monat zu Monat besser wurde und schon bald schmackhafter war als in Bordeaux selbst. Nonnen entschied sich, dieses ┬╗Wunder┬ź zu seinen Gunsten zu nutzen und konzentrierte sich fortan auf den Import und Ausbau franz├Âsischer Rotweine.

Das Gesch├Ąft lief so erfolgreich, dass ├╝ber 100 Jahre sp├Ąter ÔÇô das Weinhaus war mittlerweile von seinem Urenkel ├╝bernommen und in Ludwig von Kapff umbenannt worden ÔÇô selbst ein napoleonischer General die Weine aus dem von Kapff ÔÇÖschen Keller voller Anerkennung verkostete.

Von der Weser an die Adelsh├Âfe Europas


Ludwig von Kapff stand seinem gesch├Ąftst├╝chtigen Urgro├čvater in nichts nach. Er reiste durchs Land und machte die Sch├Ânen und die Reichen an den kaiserlichen, k├Âniglichen und adeligen H├Âfen mit seinen edlen Weinen ┬╗aus Bremen┬ź bekannt. Die Damen und Herren waren begeistert und machten von Kapff im Gegenzug zu einem wohlhabenden Mann.

Der Wein verkaufte sich gut und das Gesch├Ąft von Kapffs florierte. Stolzer Ausdruck seines Verm├Âgens wurde die im Tudor-Stil erbaute Villa an der Gro├čen Weserbr├╝cke, die der Volksmund aufgrund ihrer stattlichen Gr├Â├če und ihres mit Zinnen bew├Ąhrten Turmes schon bald ┬╗Kapffsche Burg┬ź taufte.

Mit erstklassigen Bremer Weinen auf den Tisch des Weinkenners


Schlie├člich setzten die beiden Weltkriege dem Weinhandel Ludwig von Kapff stark zu. Der erste nahm den Kaufleuten ihre besten Kunden, der zweite legte ihren Besitz in Schutt und Asche. ├ťberlebt haben aber sowohl die Gesch├Ąftsverbindungen zu einer Vielzahl der besten Weing├╝ter der Welt als auch eine mehrhundertj├Ąhrige Tradition sowie ein ber├╝hmter Name.

Dieses wertvolle Kapital wird heute eingesetzt, um Weinliebhaber und Gastronomie mit den besten Weinen der Welt einzudecken. Der Weinhandel Ludwig von Kapff genie├čt das Vertrauen von vielen Tausend Weinfreunden und gilt bei Weing├╝tern rund um den Globus als erste Adresse in Deutschland.

Die ┬╗Kapffsche Burg┬ź



Der gesch├Ąftst├╝chtige Ludwig von Kapff hinterlie├č in der Hansestadt Bremen auch architektonisch einen starken Eindruck. Zwischen den Jahren 1850 bis 1852 lie├č er eine Villa im historischen Tudor-Stil errichten. Den Auftrag f├╝r den Entwurf erhielt der Bremer Architekt Heinrich M├╝ller, der erst kurz zuvor in seine Heimstadt zur├╝ckgekehrt war.

Der fertig errichtete Bau diente von Kapff als Wohn- und Gesch├Ąftshaus. Als wahre Trutzburg pr├Ąsentierte sich das KapffÔÇÖsche Haus an der Gro├čen Weserbr├╝cke, ehe es im Zweiten Weltkrieg 1944 zerst├Ârt wurde.

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