330 Jahre Weinerfahrung

30 Tage Rückgabe bei Nichtgefallen

Katalog bestellen
Service & Kontakt

Leidenschaft für Wein seit 1692

In Bremen daheim, in der Welt zuhause – Seit 330 Jahren handeln wir mit hochwertigen Weinen und Spirituosen. Unsere große Erfahrung ist ein Schlüssel, um die Vorlieben ambitionierter Weinfreunde zu verstehen. Dafür setzen wir uns ein. Heute wie damals.…

Kostbar & höchstpersönlich

Bei uns entscheidet Ihr Geschmack. Sonst niemand. In unserem hochwertigen und vielfältigen Sortiment haben wir dafür viele der weltweit besten Weine versammelt. Zugleich finden Sie bei uns zahlreiche Tropfen, die mit einem erstklassigen Verhältnis von Preis und Genuss überzeugen. Attraktive Probierpakete zu spannenden Themen runden die Auswahl ab. Und wenn Sie vor dem Kauf probieren möchten, schauen Sie einfach in unseren Weinlägern vorbei. Dort erwartet Sie eine Vielzahl offener Weine.

Ausgezeichnete Weinvielfalt

Unser Sortiment ist einzigartig. Mit über 1.500 Weinen, Schaumweinen und Spirituosen bieten wir zu jedem Anlass die passende Begleitung. Dabei ist es egal, ob es feierlich-festlich oder ganz alltäglich zugeht. Die Vielfalt ist groß und jeder wird fündig. Traditionell bilden die Weine aus Bordeaux einen Schwerpunkt unseres Sortiments. Doch auch aus den anderen Weinregionen dieser Welt – von den klassischen Weinländern Europas über Kalifornien, Südamerika, Südafrika und Ozeanien – halten wir viele Spitzenweine für Sie bereit.

Vom Weingut direkt zu Ihnen

Wir pflegen eine enge Beziehung zu unseren Winzern. Und das oft schon seit vielen Jahren. Von unseren Partnerweingütern beziehen wir die Weine, die wir Ihnen anbieten, direkt und ohne Umwege. Der Handel ist auch das Ergebnis eines freundschaftlichen Verhältnisses, das auf Vertrauen fußt und von beiden Seiten wertgeschätzt wird. Unsere Winzer geben Ihre Produkte in kompetente Hände und wir geben diese mit Begeisterung an unsere Kunden weiter. Dabei eint uns ein gemeinsames Ziel: Dass Sie guten Wein genießen.

330 Jahre - unser Jubiläum
»Wir empfehlen Wein seit 1692« – Als eines der ältesten deutschen Weinhäuser ist Ludwig von Kapff und sein Slogan vielen Genießern bekannt. Letzterer drückt nicht nur die große Tradition unseres Hauses aus, sondern auch unser Kerngeschäft: die Weinempfehlung. Dass wir dieser Leidenschaft seit 330 Jahren erfolgreich nachgehen und ich seit über 10 Jahren meinen Teil zu dieser Entwicklung beitragen darf, erfüllt mich mit Stolz. Zugleich spornt es mich an. Deshalb: Auf viele weitere Jahre!

Unsere Geschichte

Leidenschaft für Wein seit 1692

Eine für viele Weinfreunde überraschende Tatsache ist es, dass die Freie Hansestadt Bremen zu den bedeutenden Weinstädten Europas zählt. Und dass obwohl bis auf ein sehr kurzes Intermezzo, während dessen das Erzbistum Bremen am Weserdeich ein paar Rebstöcke gepflanzt hatte, niemals Wein in Bremen gelesen wurde. Stattdessen wurde er importiert. Und das im großen Stil.

Mitte des 18. Jahrhunderts waren in der Hansestadt fast 100 Weinhändler registriert. Sie alle handelten mit ausländischem Wein, weil die Bremer Weinordnung das Schankrecht und den Detailverkauf für deutschen Wein bereits 1342 exklusiv an den Bremer Ratskeller vergeben hatte.


Bremens älteste Weinadresse

Das älteste der berühmten Bremer Weinhäuser ist Ludwig von Kapff. Gegründet wurde es 1692 von Johann Nonnen – allerdings noch nicht als Weinhandel, sondern als Reederei. Doch Nonnens Geschäft wurde bald von einem Zwischenfall bedroht: Franzosen hatten eines seiner Schiffe gekapert und verschleppt.

Aber Nonnen war ein mutiger Mann. Er reiste an die französische Küste und kaufte sein Schiff zurück. Vor Ort machte er mit erlesenen Weinen Bekanntschaft und knüpfte Handelsbeziehungen zu französischen Händlern. So wurde Nonnen zum Weinliebhaber und der Reeder auch Weinhändler. 1707 brachte sein Schiff »Wappen von Lehe« erstmals Wein von Bordeaux nach Bremen.

Bremens Weinkeller taten dem Bordeaux-Wein gut

Den Wein, den Nonnen nicht sofort verkaufte, lagerte er im kühlen Keller seines Lagerhauses. Sehr zu seiner Freude bemerkte er, dass der Wein von Monat zu Monat besser wurde und schon bald schmackhafter war als in Bordeaux selbst. Nonnen entschied sich, dieses »Wunder« zu seinen Gunsten zu nutzen und konzentrierte sich fortan auf den Import und Ausbau französischer Rotweine.

Das Geschäft lief so erfolgreich, dass über 100 Jahre später – das Weinhaus war mittlerweile von seinem Urenkel übernommen und in Ludwig von Kapff umbenannt worden – selbst ein napoleonischer General die Weine aus dem von Kapff ’schen Keller voller Anerkennung verkostete.

Von der Weser an die Adelshöfe Europas

Ludwig von Kapff stand seinem geschäftstüchtigen Urgroßvater in nichts nach. Er reiste durchs Land und machte die Schönen und die Reichen an den kaiserlichen, königlichen und adeligen Höfen mit seinen edlen Weinen »aus Bremen« bekannt. Die Damen und Herren waren begeistert und machten von Kapff im Gegenzug zu einem wohlhabenden Mann.

Der Wein verkaufte sich gut und das Geschäft von Kapffs florierte. Stolzer Ausdruck seines Vermögens wurde die im Tudor-Stil erbaute Villa an der Großen Weserbrücke, die der Volksmund aufgrund ihrer stattlichen Größe und ihres mit Zinnen bewährten Turmes schon bald »von Kapff’sche Burg« taufte.



Mit erstklassigen Bremer Weinen auf den Tisch des Weinkenners

Schließlich setzten die beiden Weltkriege dem Weinhandel Ludwig von Kapff stark zu. Der erste nahm den Kaufleuten ihre besten Kunden, der zweite legte ihren Besitz in Schutt und Asche. Überlebt haben aber sowohl die Geschäftsverbindungen zu einer Vielzahl der besten Weingüter der Welt als auch eine mehrhundertjährige Tradition sowie ein berühmter Name.

Dieses wertvolle Kapital wird heute eingesetzt, um Weinliebhaber und Gastronomie mit den besten Weinen der Welt einzudecken. Der Weinhandel Ludwig von Kapff genießt das Vertrauen von vielen Tausend Weinfreunden und gilt bei Weingütern rund um den Globus als erste Adresse in Deutschland.

Die »Kapff'sche Burg«


Der geschäftstüchtige Ludwig von Kapff hinterließ in der Hansestadt Bremen auch architektonisch einen starken Eindruck. Zwischen den Jahren 1850 bis 1852 ließ er eine Villa im historischen Tudor-Stil errichten. Den Auftrag für den Entwurf erhielt der Bremer Architekt Heinrich Müller, der erst kurz zuvor in seine Heimstadt zurückgekehrt war.

Der fertig errichtete Bau diente von Kapff als Wohn- und Geschäftshaus. Als wahre Trutzburg präsentierte sich das Kapff’sche Haus an der Großen Weserbrücke, ehe es im Zweiten Weltkrieg 1944 zerstört wurde.


Unsere Weinläger heute

Unsere Gratulanten

Elena Walch
330 Jahre – wow! Als ich die Zahl las und zurückgerechnet habe, kam ein Gefühl von Ehrfurcht auf. Im 17. Jahrhundert, in dem die Wurzeln von Ludwig von Kapff liegen, entstand auch das Castel Ringberg, das über unsere gleichnamige, einzigartige Lage am Kalterer See wacht. Es ist wunderbar zu sehen, wie in beiden Fällen aus langer Tradition heraus eine lebendige Weinkultur erwachsen ist. Eine Kultur, die mit der Zeit geht.
Bleiben Sie gespannt - wir veröffentlichen die Glückwünsche der Winzer nach und nach...........