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Weingut Franz Keller

Mit dem Schwarzen Adler, seit Jahrzehnten eine Institution in der badischen Gastronomie, fing alles an. Er ist der ganze Stolz der Familie Keller. Zu Recht, schließlich wurde der Gasthof seit 1969 ununterbrochen mit dem Michelin-Stern ausgezeichnet. Aus der einfachen Idee heraus, dass zu jedem guten Essen ein guter Wein gehört, entstand  auf dem Weingut Franz Keller Schwarzer Adler die Produktion eigener Weine. Das Grundprodukt steht dabei sowohl im Rebberg und dem Weinkeller wie in den Küchen der Restaurants an oberster Stelle. So werden ausschließlich Trauben von besonders erlesener Qualität verarbeitet. Hier ist man davon überzeugt, dass nur so ein terroir- und haustypischer Charakter im Wein entstehen kann.

Der Kaiserstuhl gehört zur wärmsten Weinregion Deutschlands. Das Klima ist durch die burgundische Pforte mediterran beeinflusst und in genau diesen begünstigten Verhältnissen wachsen die Reben Franz Kellers. Die vielfältigen Aromen sowie die ausgeprägte Frucht und hohe Mineralität resultieren aus den Böden vulkanischen Ursprungs und ihren bis zu 30 Meter hohen, kalkhaltigen Löss-Lehmauflagen. Die Weinlese findet von Hand statt, dabei werden nur die gesündesten Trauben im optimalen Reifezustand mit vollem Beerengeschmack selektiert. Wie später auch der Wein soll die Beere nicht hauptsächlich süß, sondern in ihrer geschmacklichen Komplexität  ausgewogen sein. Darum spielt der Zuckergehalt der Traube als Reife- und Qualitätskriterium keine Rolle.

Falstaff »Kollektion des Jahres« 2018

Die »Kollektion des Jahres« ist Ausdruck des Generationswechsels im Weingut Franz Keller. Denn als Dirigent hinter dieser famosen Leistung steht Friedrich Keller, Jahrgang 1990, der älteste Sohn von Fritz Keller. Nachdem Friedrich Keller das Studium 2015 abgeschlossen hatte, begann er konsequent, aber ohne Aktionismus die Stilistik der Weine zu verändern. Plumpe, schwerfällige Weine waren schon Fritz Keller ein Gräuel, jetzt aber fallen die Adler-Gewächse noch straffer und sehniger aus, ohne an Dichte zu verlieren. Die Auszeichnung geht gleichermaßen an Vater und Sohn. Denn Fritz Keller legte die Grundlagen für den aktuellen Erfolg: Er baute ein großartiges Lagen-Portfolio auf und war schon in den 1990er-Jahren regelmäßig in Frankreich unterwegs, um geeignetes Rebmaterial zu besorgen, das nicht auf Ertrag, sondern auf Qualität ausgerichtet ist. Seinem Vater, sagt Friedrich Keller, sei er dafür enorm dankbar. Vor allem gebührt Fritz Keller auch das Verdienst, seinem begabten Sohn die Freiräume zuzugestehen, die dieser nun eindrucksvoll nützt.