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Weingut Stift Göttweig

Am Südufer der Donau, gegenüber der Stadt Krems thront unübersehbar auf 449 m Höhe das Benediktinerstift Göttweig. Über Jahrhunderte galt für das 1083 gegründete Kloster der Grundsatz »Ora et Labora et Lege« (bete, arbeite und lese). Wein wurde hier früh zur Grundlage der wirtschaftlichen Existenz der Mönche, weil der himmlische Vater ihnen überragende Lagen rund um den Göttweiger Berg schenkte.

Nun stellen Mönche nicht einfach nur gewöhnlichen Wein her, schließlich soll dieser auch das Blut Christi symbolisieren. Für Messwein gelten daher sehr strenge Regeln. Die »Grundordnung des Römischen Messbuchs« schreibt vor, dass der Wein »naturrein und unvermischt sein muss«, das heißt ohne Beimischung von Fremdstoffen. Als Genießer bringt dies nur Vorteile mit sich, da man sich über den unverfälschten Geschmack des Grünen Veltliner und anderen Rebsorten erfreuen kann. Die beste Lage am Göttweiger Berg ist die Gottschelle mit ihren mächtigen Lößformationen. Als Mitglied der österreichischen Traditionsweingüter darf Stift Göttweig die Weine von der Gottschelle wegen ihrer herausragenden Eigenschaften als Erste Lage ausweisen. 2006 engagierte man ein junges und hochmotiviertes Team um den bekannten Önologen Fritz Miesbauer und den Gastronom Franz Josef Gansberger, um den von Gott geschenkten Spitzenlagen das Quäntchen mehr an Qualität zu entlocken. 

Das Aushängeschild des Hauses ist jedoch der Stift Göttweig Gottschelle Grüner Veltliner, der dem Falstaff sensationelle Einschätzungen jenseits der 90 Punkte entlockt. Die österreichische Spezialität zeigt sich hier so harmonisch, dass der Gaumen manchmal gar nicht weiß, ob er lieber der sanften, exotisch angehauchten Frucht oder lieber der frischen Säure nachspüren soll. Und dann ist da natürlich noch der Pfeffer, der so wunderbar die Zungenspitze kitzelt. Dieser Wein bleibt Ihnen ganz sicher im Gedächtnis und weckt vermutlich auch Ihre lebenslange Veltliner-Liebe. In jedem Fall empfehlen wir Ihnen einen Ausflug in das Stift, das mit seinem Museum und der beeindruckenden Barockausstattung, der herrschaftlichen Kaiserstiege und dem Deckenfresko von Paul Troger schon optisch zu beeindrucken weiß. Den wahrhaft beeindruckenden Kern des Hauses spüren Sie dann natürlich bei einer Kostprobe im Weinkeller. Göttlichen Segens können Sie sich dabei sicher sein.