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Rum
Jo-ho! Bühne frei für Rum – eine echte Spirituose von Welt. Von legendären Piraten-Abenteuern bis zum traditionellen Grog-Trinken auf den friesischen Inseln: Rum verbindet Trinkkultur in den verschiedensten Teilen der Welt. Kenner schätzen das Zuckerrohr-Destillat für seinen weichen, runden Eigengeschmack – ein Ergebnis jahrelanger Lagerung in Eichenfässern. Entdecken Sie Ihren Lieblingsrum bei Ludwig von Kapff: für den puren Genuss oder als beliebte Zutat in Cocktails.
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Geschichte des Rums

Die Geschichte des Rums reicht mehrere Jahrhunderte zurück. Im 17. Jahrhundert gehörte Rohrzucker zu den wichtigsten Exportgütern der Karibik und weiter Teile Lateinamerikas. Im Zuckerrohr-Anbau jener Zeit liegt auch der Ursprung des Rums. Denn nach der Kristallisation des Zuckers aus dem Zuckerrohrsaft bleibt Melasse als Nebenprodukt übrig – eine zähflüssige dunkelbraune Masse, die genug Zucker enthält, um im Gärverfahren Alkohol aus ihr zu destillieren. Schnell verbreitete sich die daraus gewonnene, neue Spirituose entlang der Handelsrouten über den Atlantik und wurde schon bald zur unverzichtbaren Handelsware – und zum Zahlungsmittel auf hoher See. Vor allem in der britischen Seefahrt gehörte eine tägliche Portion Rum fest zur Bezahlung vieler Schiffsbesatzungen.

Aber woher stammt eigentlich die Bezeichnung »Rum«? Der Begriff geht vermutlich auf den umgangssprachlichen englischen Begriff »rumbullion« zurück, der so viel wie »Tumult« oder »Aufruhr« bedeutet. Eine verbreitete Theorie besagt, dass der Ausdruck auf die berauschende Wirkung der Spirituose sowie auf die oft ungestüme Stimmung in den Seefahrer-Kneipen der Kolonialzeit anspielt. Bis heute ist die Herkunft des Wortes jedoch nicht eindeutig geklärt.

Unbestritten ist jedoch: Die Entwicklung des Rums ist eng mit der Geschichte der Karibik, des Kolonialhandels und der Seefahrt verwoben – und hat aus dem Zuckerrohr-Destillat ein Kulturgut gemacht, das Genießer weltweit begeistert.


Die Herstellung von Rum in 6 Schritten

Von der Auswahl des Rohstoffs bis zur finalen Abfüllung durchläuft Rum verschiedene Produktionsstufen. Sie prägen den Charakter und Geschmack der Spirituose entscheidend. Den Ablauf haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Schritt 1: Die Wahl des Rohstoffs

Die Grundlage eines jeden Rums ist Zuckerrohr. Genauer gesagt: entweder Melasse oder Zuckerrohrsaft. Während einige karibische Destillerien reinen Zuckerrohrsaft verwenden (oft als französischer Stil oder »Rhum Agricole« bekannt), setzen die meisten Hersteller auf Melasse. Das Nebenprodukt der Zuckerproduktion kommt wegen seines hohen Restzuckergehalts seit Jahrhunderten in der Rumherstellung zum Einsatz. Beide Rohstoffe bringen ihre eigenen Aromaprofile mit – von der leicht grasigen Frische des Zuckerrohrsafts bis zur Karamellnote der Melasse.

Geschnittene Zuckerrohr-Stangen aus der Nähe.

Schritt 2: Fermentation

Im nächsten Schritt wird der Zucker vergoren. Dabei wandeln spezielle Hefekulturen den Zucker aus Melasse oder Zuckerrohrsaft in Alkohol um. Die Fermentation dauert je nach angestrebter Qualität des Destillats zwischen einem Tag und mehreren Wochen. Je nach Dauer und Temperatur der Fermentation variieren auch die Aromen. Dieser Schritt bildet die Basis für die weiteren Geschmacksnoten, die sich im Rum entwickeln.


Schritt 3: Destillation

Im Anschluss an die Fermentation wird das alkoholische Zwischenprodukt destilliert. Je nach Stil und Herkunftsland erfolgt die Destillation entweder im Column-Still-Verfahren oder im Pot-Still-Verfahren.

Beim Column-Still-Verfahren (auch »Säulenbrennverfahren«) sind mehrere säulenförmige Brennapparate in Reihe miteinander verbunden. Man spricht daher auch von einer »Brennkolonne« oder »Destillationskolonne«. Die Anordnung der Brennapparate in Reihe ermöglicht eine kontinuierliche Destillation. »Kontinuierlich« bedeutet hier, dass der Brennkolonne fortlaufend neue Maische zugeführt werden kann, ohne den Destillationsprozess zu unterbrechen. Damit ermöglicht das Column-Still-Verfahren eine besonders effiziente Alkoholgewinnung, die aus der modernen Rum-Herstellung kaum wegzudenken ist. Die Destillate aus diesem Verfahren sind meist klar und weniger schwer.

Die Rumsorten aus dem Pot-Still-Verfahren sind hingegen meist kräftiger und aromatischer. Hier erfolgt die Destillation in kupfernen Brennblasen (Pot Still). Das Pot-Still-Verfahren ist eine Methode der »diskontinuierlichen Destillation«, da der Prozess zwischen einzelnen Arbeitsschritten unterbrochen werden muss. Dementsprechend ist die Arbeit mit Brennblasen deutlich aufwendiger als bei der Brennkolonne. Die Erzeugnisse sind von besonderer Qualität und hochpreisiger als ihre Verwandten aus der Kolonne.

Schritt 4: Fassreifung

Auf die Destillation folgt bei vielen Rums die Reifung in Holzfässern – meist in gebrauchten Bourbon- oder Eichenfässern. Diese Art der Lagerung, oft in tropischem Klima, verleiht dem Rum seine Farbe, Tiefe und Vielschichtigkeit. In den Holzfässern entwickeln sich Aromen wie Vanille, Kokos, getrocknete Früchte oder würzige Röstaromen – je nach Dauer der Reifung und Art des Fasses. Als Faustregel gilt: Je länger die Reifung, desto komplexer der Geschmack.

Gestapelte Rumfässer in der Lagerung.

Schritt 5: Rum Blending – Die Kunst der Komposition

Kaum ein Rum kommt direkt aus einem einzelnen Fass in die Flasche. Vielmehr kombinieren »Master Blender« verschiedene Chargen, Jahrgänge oder sogar Rums aus unterschiedlichen Ländern zu einem harmonischen Gesamtbild – ganz ähnlich wie ein Kellermeister beim Wein. Das sogenannte Rum Blending ist eine aufwendige Handwerkskunst. Das Ergebnis reicht von leicht zugänglichen Einsteiger-Rums bis hin zu edlen Blends für Kenner.


Schritt 6: Verfeinerung und Abfüllung

Vor der Abfüllung bringen die Hersteller den Rum mit Wasser auf die gewünschte Trinkstärke. Der finale Alkoholgehalt liegt je nach Sorte bei 37,5 bis über 60 % vol. Einige Hersteller verzichten bewusst auf Filtration oder Zuckerzusatz, andere verfeinern ihre Produkte gezielt, um bestimmte Aromen zu betonen. Anschließend wird der Rum abgefüllt und geht in den Verkauf.


Guter Rum: wichtige Qualitätsmerkmale

Wer einen guten Rum sucht, stellt schnell fest: Qualität lässt sich bei dieser Spirituose nicht allein an Preis oder Herkunft ablesen. Vielmehr ergibt sie sich aus einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren – von der Auswahl der Rohstoffe über die Art der Destillation bis hin zur Reifung.

  • Destillationsverfahren
    Das Pot-Still-Verfahren steht für aromatische, charaktervolle Rums von hoher Qualität. Beim Column-Still-Verfahren entstehen hingegen eher klare Destillate mit weniger Tiefgang. Zwar ist der Produktionsaufwand hier etwas niedriger, allerdings eignen sich die Erzeugnisse besonders gut als Cocktail-Zutat.
  • Fermentationsdauer
    Eine längere Gärung verleiht dem Rum einen komplexeren und tieferen Geschmack.
  • Fasslagerung
    Die Reifung in hochwertigen Holzfässern (zum Beispiel in alten Bourbon- oder Sherry-Fässern) bescheren dem Rum seine charakteristische Farbe, aber auch individuelle Aromen.
  • Reifezeit
    Je länger die Lagerung, desto feiner und ausgewogener der Rum. Am besten beachten Sie beim Kauf die Altersangaben auf dem Etikett.
  • Blending-Kompetenz
    Hier ist etwas Markenwissen gefragt: Destillen mit erfahrenen Blendern bringen das nötige Fachwissen mit, um verschiedene Jahrgänge oder Fasschargen harmonisch miteinander zu verbinden.
  • Transparente Deklaration
    Bei weniger hochwertigen Rumsorten fehlen oft Angaben zu Herkunft, Reifezeit, Fassart und eventuellen Zusatzstoffen. Eine offene Darlegung dieser Qualitätsmerkmale deutet auf das Qualitätsbewusstsein der Erzeuger hin.
  • Verzicht auf Zusätze
    Zusätzlicher Zucker, Farbstoffe oder Aromen deuten tendenziell auf einen weniger wertigen Rum hin. Ausnahmen bestehen für außergewöhnliche Kreationen: Etwa wenn der Rum einen besonders exotischen Geschmack annehmen soll und insofern gar nicht traditionell wirken möchte.


Rum-Sorten kurz erklärt

Rum ist nicht gleich Rum: Die Vielfalt an Rumsorten ist beeindruckend und eröffnet Genießern ein ganzes Universum an Geschmacksprofilen und Stilrichtungen. Von kristallklarem weißen Rum, der sich ideal für Cocktails eignet, bis hin zu tiefdunklen, lang gereiften Premium-Abfüllungen mit komplexen Holz- und Gewürznoten: Diese Spirituose lässt sich kaum in eine Schublade stecken.

Auch geografische Unterschiede prägen die Charakteristik einer jeden Flasche entscheidend – etwa zwischen spanischem, britischem oder französischem Rum. Wer die wichtigsten Unterscheidungen kennt, findet leichter den Rum, der perfekt zum eigenen Geschmack und Anlass passt.


Rum-Sorten nach Farbe

Die Farbe eines Rums gibt Aufschluss über seinen Stil, seine Lagerung und seinen Geschmack. Allerdings sagt der Farbton allein noch nichts über die Qualität des Rums aus. Umso spannender ist ein Blick auf die gängigsten Farbtypen.

Weißer Rum

Kristallklar und vielseitig: Weißer Rum (»White Rum«) ist besonders bei Barkeepern und Cocktail-Liebhabern beliebt. Seine Herstellung basiert auf demselben Prozess wie die von dunklem Rum – mit dem Unterschied, dass weißer Rum entweder gar nicht oder nur kurz reift. Viele Produzenten filtern weißen Rum nach der Lagerung in Eichenfässern, um die helle Farbe wiederherzustellen. Die Aromen sind eher zurückhaltend mit frischen, leicht süßlichen Noten. Das macht ihn zur idealen Zutat für klassische Rum-Cocktails wie Mojito oder Daiquiri.

Brauner Rum (auch »Dunkler Rum«)

Dunkler Rum ist das Ergebnis längerer Fassreifung – meist in ausgebrannten Holzfässern, die dem Rum Farbe und kräftige Aromen verleihen. Die Farbe reicht von dunklem Bernstein bis fast Schwarz – je nach Alter, Fassart und ob Karamellsirup (Zuckercouleur) zur Farbintensivierung verwendet wurde. Geschmacklich dominieren Noten von Melasse, Trockenfrüchten, Schokolade oder Gewürzen. Brauner Rum ist ein hervorragender Begleiter für den puren Genuss oder als kräftige Basis für Cocktails wie den Mai Tai.

Goldener Rum (auch »Bernstein-Rum« oder »Amber Rum«)

Der goldene Rum liegt farblich und geschmacklich zwischen weißem und dunklem Rum. Seine Bernsteinfarbe erhält er durch eine moderate Reifung in Holzfässern – meist über mehrere Monate bis wenige Jahre. Diese Lagerung verleiht ihm eine elegante Balance aus Leichtigkeit und aromatischer Tiefe. In der Nase finden sich oft Noten von Vanille, Honig oder geröstetem Zucker. Goldene Rums sind vielseitige Allrounder – sowohl für hochwertige Longdrinks als auch für den puren Genuss geeignet.

Premium Rum

Premium Rum bezeichnet meist mehrjährig gereifte Abfüllungen, die mit besonderer Sorgfalt und Expertise hergestellt wurden. Viele dieser Rums verbringen acht, zwölf oder sogar 20 Jahre und mehr in ausgesuchten Fässern, wobei sie neben ihrer dunklen Farbe eine außergewöhnliche Komplexität und Tiefe entwickeln. Der Geschmack von Premium Rum reicht von samtig-weich bis intensiv-würzig mit facettenreichen Aromen – je nach Herkunft, Reifung und Blending. Ein solch alter oder sehr alter Rum wird meist pur bei Zimmertemperatur genossen – ähnlich wie ein guter Whisky oder Cognac. Viele Kenner sehen in ihm den Höhepunkt der Rum-Kunst.


Rum-Stil nach Geografie

Neben Farbe und Reifedauer prägt auch der geografische Ursprung den Charakter einer Rum-Abfüllung. Die drei großen Rum-Stile – spanisch, britisch und französisch – stehen jeweils für eine ganz eigene Philosophie in der Herstellung. Dabei spielen lokale Geschichte, Klima und Traditionen eine große Rolle.

Spanischer Rum

Spanisch geprägter Rum stammt überwiegend aus ehemaligen spanischen Kolonien – so z. B. Kuba, die Dominikanische Republik, Panama oder Guatemala. Typisch für diesen Stil ist die Verwendung von Melasse sowie eine besonders weiche, elegante Aromatik. Die Rumsorten zeichnen sich durch milde Süße, vanillige und karamellige Noten und eine dezente Würze aus. Spanischer Rum wird meist im Säulenbrennverfahren destilliert, was zu einem eher milden Destillat führt – ideal für feine Cocktails. Einige der bekanntesten und beliebtesten Marken weltweit folgen diesem Stil.

Das Viñales-Tal in Kuba mit Plantagen und Gebirge im Hintergrund.

Britischer Rum

In ehemaligen britischen Kolonien wie Jamaika, Barbados oder Trinidad entstand ein völlig anderer Rum-Stil: kraftvoll, charakterstark und mitunter explosiv im Geschmack. Hier verlängern die Hersteller oft bewusst die Fermentation. Das Ergebnis sind intensive Ester-Verbindungen – und damit besonders fruchtige Aromen. Vor allem im Zusammenhang mit jamaikanischem Rum wird der überreife Fruchtgeschmack oft als »funky« bezeichnet.

Die Destillation erfolgt häufig in traditionellen Pot Stills, die für einen hohen Gehalt an Begleitaromen sorgen. Viele britische Rums haben eine ausgeprägte Fassnote durch längere Reifung in Eichenfässern. Wer sich für komplexe, ausdrucksstarke Abfüllungen interessiert, wird bei diesem Stil fündig.

Französischer Rum

Französischer Rum stammt vor allem aus den Überseegebieten Martinique oder Guadeloupe. Sie erkennen den Stil auch anhand der Bezeichnung »Rhum Agricole«. Das Besondere: Für französischen Rum greifen die Hersteller auf frischen Zuckerrohrsaft anstelle von Melasse zurück. Der ursprüngliche Rohstoff verleiht dem Rum eine unverwechselbar pflanzliche, fast grasige Frische.

Die Herstellung folgt strengen Vorgaben: So ist die Herkunft des Rhum Agricole von der Insel Martinique sogar geschützt und trägt das Zertifikat »Appellation d'Origine Contrôlée« (AOC) – ähnlich wie beim Wein. Der französische Rum-Stil gilt als besonders authentisch und wird gern pur verkostet. Seine trockene Struktur und die komplexe Aromatik machen ihn zu einer bevorzugten Wahl für erfahrene Genießer.


Weitere Klassifizierungen von Rum

Neben der Farbe und dem geografischen Stil gibt es im deutschsprachigen Raum noch weitere, teils gesetzlich geregelte Klassifizierungen, die bei der Auswahl von Rum eine Rolle spielen. Ein genauer Blick auf die Etiketten und Deklarationen lohnt sich vor allem, wenn Sie Rum mit einer spezifischen Qualitätsstufe oder für einen bestimmten Zweck suchen – etwa für Cocktails.

Echter Rum

Der Begriff »Echter Rum« ist in der EU rechtlich definiert. Es handelt sich dabei um eine Spirituose, die ausschließlich aus vergorenen Zuckerrohrerzeugnissen (Melasse oder Zuckerrohrsaft) destilliert wurde – ohne Zusatzstoffe oder Aromen. Der Mindest-Alkoholgehalt liegt bei 37,5 % vol. Echte Rums sind reine, unverfälschte Abfüllungen, die durch Destillation und Lagerung ihren Charakter erhalten. Wer Wert auf Authentizität legt, greift bevorzugt zu dieser Kategorie.

Originaler Rum

Auch »Originaler Rum« darf sich nur so nennen, wenn er ohne Zusatzstoffe produziert wurde – meist handelt es sich um Markenprodukte aus den klassischen Rum-Ländern der Karibik oder Lateinamerikas. Diese Bezeichnung betont die Herkunft und die unveränderte Herstellungstradition der Spirituose. Im Vergleich zu »Echtem Rum« ist die Bezeichnung weniger streng geregelt, dennoch ein Qualitätsindikator.

Flensburger Rumverschnitt

Ein typisches Produkt norddeutscher Rumgeschichte ist der sogenannte Rumverschnitt. Dabei handelt es sich um ein Mischgetränk, das aus echtem Rum und Neutralalkohol besteht – oft in einem Mischungsverhältnis von 1:4 oder 1:5. Der Name »Flensburger Rumverschnitt« verweist auf die lange maritime Handelstradition der Region. Für Liebhaber echter Rum-Aromen ist der Verschnitt eher weniger geeignet, wird aber noch heute für traditionelle Heißgetränke oder in der Küche genutzt.

Strohrum

Der Begriff »Strohrum« bezeichnet eine bekannte österreichische Marke hochprozentigen Rums mit Alkoholgehalten von bis zu 80 % vol. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich nicht um eine Rumart aus Stroh, sondern um eine traditionsreiche Marke. Aufgrund seiner Stärke eignet sich Strohrum eher zum Backen, Flambieren oder für das Verfeinern von Getränken in äußerst kleinen Mengen.


Beliebte Rum-Marken

Es gibt zahlreiche Marken und Destillerien, die sich mit erstklassigem Rum einen Namen gemacht haben. Manche setzen auf jahrhundertealte Tradition, andere auf außergewöhnliches Design und einprägsame Geschmacksnoten. Die folgenden Marken sind bei Genießern besonders beliebt und stehen exemplarisch für die stilistische Bandbreite hochwertiger Rums. Sie möchten sich auf Entdeckungsreise begeben? Dann finden Sie hier die richtige Inspiration – und womöglich schon den nächsten Favoriten für Ihre Hausbar.

The Kraken

Der legendäre Kraken ist nicht nur Namensgeber, sondern auch Stilvorbild dieses tiefdunklen Spiced Rums aus der Karibik. Mit kräftigen Noten von Vanille, Zimt, Kaffee und Muskat ist Kraken Rum eine aromatische Wucht – ideal für Longdrinks und charaktervolle Cocktails. Die schwarze Flasche mit Tentakel-Design ist längst Kult und macht diesen Rum auch optisch zum Erlebnis.

Eine Flasche „The Kraken Black Spiced Rum“.

Mount Gay

Die Brennerei Mount Gay auf Barbados wurde bereits 1703 gegründet und gilt als die älteste offiziell dokumentierte Rum-Destillerie der Welt. Die Abfüllungen überzeugen durch eine elegante Struktur, harmonische Reifung in Eichenfässern und tropische Fruchtigkeit. Ob in der Edition XO, Eclipse oder Black Barrel: Mount Gay steht für fein balancierten Rumgenuss mit karibischer Seele.

Eine Flasche Rum der Marke „Mount Gay“ auf dem Tisch während eines Domino-Spiels.

Matusalem

Einst in Kuba gegründet, heute in der Dominikanischen Republik beheimatet, bringt Matusalem den spanischen Rum-Stil auf den Punkt. Charakteristisch ist eine lange Reifung im Solera-Verfahren, bei der verschiedene Jahrgänge miteinander vermählt werden – ähnlich wie beim Sherry. Das Ergebnis: ein runder, weicher Rum mit Noten von Nüssen, Vanille und Trockenfrüchten – ein Traum für den puren Genuss.

Eine Flasche Rum der Marke „Metusalem“ mit gefülltem Glas und Vanille-Schote.

Cocktails mit Rum: Karibisches Flair für zuhause

Cocktail

Beschreibung

Zutaten für 1 Glas

Mojito

Ein kubanischer Klassiker mit erfrischender Kombination aus Limette, Minze und weißem Rum. Ideal für heiße Sommertage und leicht zu mixen.

  • 6 cl weißer Rum
  • 2 TL Rohrzucker
  • 1 Limette (geachtelt)
  • 8–10 frische Minzblätter
  • Crushed Ice
  • Sodawasser

Dark ’n’ Stormy

Ein kräftiger Drink aus dunklem Rum und Ingwerbier, ursprünglich aus Bermuda. Sein würzig-scharfer Charakter passt hervorragend zu herbstlichen Abenden.

  • 4 cl brauner Rum (z. B. Spiced Rum)
  • 10 cl Ginger Beer
  • 2 cl Limettensaft
  • Eiswürfel

Mai Tai

Tropischer Cocktail mit komplexen Aromen aus Mandeln, Zitrusfrüchten und verschiedenen Rumsorten. Ein echtes Highlight für den Genießer-Gaumen.

  • 3 cl weißer Rum
  • 3 cl brauner Rum
  • 1,5 cl Orangenlikör (z. B. Cointreau)
  • 1,5 cl Mandelsirup
  • 2 cl Limettensaft
  • Eiswürfel

Daiquiri

Einer der ältesten Rum-Cocktails der Welt: schlicht, erfrischend und aromatisch. Ideal, um hochwertigen weißen Rum puristisch zu erleben.

  • 6 cl weißer Rum
  • 3 cl frischer Limettensaft
  • 2 cl Zuckersirup
  • Eis (zum Shaken)

Piña Colada

Der Inbegriff karibischer Urlaubsstimmung. Sahnig-süß, fruchtig und angenehm weich – ein Klassiker für gesellige Sommerabende.

  • 5 cl weißer oder goldener Rum
  • 3 cl Kokosmilch
  • 5 cl Ananassaft
  • Crushed Ice

Rum Old Fashioned

Die Rum-Variante des klassischen Whiskey-Cocktails – kräftig, aromatisch und perfekt für gereifte Premium-Rums mit komplexem Geschmack.

  • 6 cl gereifter Rum (z. B. Mount Gay XO)
  • 1 Würfel brauner Zucker
  • 2–3 Spritzer Angostura Bitter
  • 1 Orangenzeste
  • Eiswürfel


Rum ist der Inbegriff karibischer Lebensfreude – und das nicht nur pur, sondern vor allem in Form legendärer Cocktails. Von fruchtig-frisch über süß-würzig bis hin zu erfrischend herb sind Rum-Cocktails in beeindruckender Vielfalt anzutreffen. Probieren Sie die oben genannten, klassischen Cocktail-Rezepte mit Rum – ideal für gesellige Abende, Gartenpartys oder einfach den stilvollen Genuss zu Hause.


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FAQ – Häufige Fragen zu Rum

Welcher ist der beste Rum der Welt?

Welcher der beste Rum ist, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab: Gereifte Premium-Rums von Marken wie Mount Gay oder Matusalem begeistern Puristen, während sich innovative Spiced Rums wie von The Kraken hervorragend für Cocktails oder experimentierfreudige Geschmäcker eignen.

Welcher Rum ist günstig und gut?

Rum von den Marken Mount Gay oder The Kraken ist bereits für etwas über 20 Euro erhältlich. Sie beweisen: Gute Qualität gibt es auch zum fairen Preis. Auch weißer oder goldener Rum aus der Karibik bietet oft ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Blick auf Herkunft und Reifung lohnt sich.

Welcher Rum ist der beste für Mojito?

Greifen Sie für Mojito am besten zu einem weißen Rum – zum Beispiel aus Kuba oder der Dominikanischen Republik. Der milde und frische Eigengeschmack harmoniert wunderbar mit den Cocktail-Zutaten.

Was ist echter Rum?

Echter Rum besteht ausschließlich aus vergorenem Zuckerrohrsaft oder Melasse. Er enthält keine Zusätze und hat mindestens 37,5 % vol. Die Bezeichnung ist in der EU geschützt.