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Drei Prosecco-Empfehlungen für jeden Anlass
Damit Sie schnell den passenden Prosecco finden, haben wir drei Flaschen aus unserem Sortiment ausgewählt, die drei unterschiedliche Stile und Preissegmente repräsentieren: einen fruchtig-zugänglichen Spumante Extra Dry, einen klassisch-trockenen DOC-Brut mit exzellenten Bewertungen und einen prämierten Superiore aus der Cartizze-Lage, der höchsten Qualitätsstufe des Prosecco.
- Doppio Passo Prosecco Spumante Extra Dry: Ein fruchtig-frischer Prosecco aus Venetien mit Aromen von reifem Pfirsich, frischem Apfel und einem Hauch Zitrus. Die Extra-Dry-Stilistik zeigt einen charmanten Fruchtschmelz, die feine Perlage sorgt für einen feinen Abgang.
- Ruggeri Argeo Prosecco DOC Brut: Ein ausgewogener Prosecco Brut aus dem traditionsreichen Weingut Ruggeri in Venetien. Strohgelbe Farbe mit grünlichen Reflexen, florale Noten und frische Apfelaromen treffen auf eine knackige Säure.
- Ruggeri Cartizze Valdobbiadene Prosecco Superiore Dry: Die Krone des Prosecco: Cartizze ist die hochwertigste Einzellage innerhalb des Valdobbiadene DOCG-Gebiets. Optisch zeigt sich eine hellgelbe Farbe mit feiner Perlage, am Gaumen fruchtig-beerige Noten, Anklänge von Holunderblüten und Bittermandeln, getragen von eleganter Säure.
Was ist Prosecco? Ein prickelnder Klassiker aus Italien
Prosecco – ein Name, der nach Urlaub klingt, nach unbeschwerten Momenten typisch italienischer Lebensart. Doch hinter dieser charmanten Bezeichnung verbirgt sich ein Schaumwein mit klar definierten Wurzeln und Qualitätsstandards. Seine Heimat liegt im Nordosten Italiens, genauer gesagt in den Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien. Die malerischen Hügel rund um Conegliano und Valdobbiadene gelten als das Herzstück der Prosecco-Produktion und gehören seit 2019 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Einen – wenn nicht DEN – entscheidenden Ausschlag in der Erfolgsgeschichte des Prosecco gab die Einführung klarer Qualitätsbezeichnungen in Italien. Die Siegel Denominazione di Origine Controllata (DOC) und die strengeren Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG) gewährleisten Herkunft und Qualität. Insbesondere die DOCG-Gebiete Valdobbiadene und Conegliano stehen für besonders feine und komplexe Schaumweine. Diese geschützten Ursprungsbezeichnungen garantieren dem Weinliebhaber ein authentisches Stück Italien im Glas. Und auch in anderer Hinsicht ist die wachsende Beliebtheit des Prosecco kein Zufall: Mit moderaten 10,5 bis 12,5 Volumenprozent hat Prosecco einen Alkoholgehalt, der seine Frische und Fruchtigkeit unterstreicht. Er bietet eine zugängliche, oft preisattraktive Alternative zu anderen Schaumweinen – und zwar ohne Abstriche in Sachen Qualität.
Prosecco, Spumante oder Frizzante: Die wichtigsten Begriffe
Wer Prosecco kauft, trifft auf Bezeichnungen wie Spumante, Frizzante oder Superiore, die auf den ersten Blick verwirrend wirken. Hinter den Begriffen stehen klare Unterschiede in Kohlensäure, Anbaugebiet und Qualität.
Prosecco Spumante ist die klassische, voll schäumende Variante mit mindestens 3 bar Flaschendruck, vergleichbar mit Sekt oder Champagner. Prosecco Frizzante hat mit 1 bis 2,5 bar eine deutlich sanftere Perlage und wirkt im Mund weicher. Prosecco Tranquillo ist die seltene Stillwein-Variante ohne Kohlensäure. Die Hauptrebsorte aller Prosecco-Schaumweine ist Glera, ein aromatischer weißer Trauben-Klassiker Norditaliens, der je nach Anbaugebiet fruchtige Noten von Apfel, Birne und weißen Blüten zeigt. Während Champagner mit der Méthode traditionelle eine zweite Gärung in der Flasche durchläuft, wird Prosecco mit der Charmat-Methode erzeugt: ein Verfahren zur Herstellung von Schaumwein, bei dem die zweite Gärung — also die Entstehung der Kohlensäure — nicht in der einzelnen Flasche, sondern in einem großen Drucktank stattfindet. Diese Art der Schaumweinherstellung bewahrt besonders gut die primären Fruchtnoten und floralen Aromen der Glera-Traube.

Prosecco DOC und DOCG: Herkunft macht den Unterschied
Ähnlich wie bei Wein signalisieren die Abkürzungen DOC und DOCG strenge Herkunfts- und Qualitätsregeln. Wer gezielt nach guter Prosecco-Qualität sucht, achtet zuerst auf diese Kennzeichnung.
Prosecco DOC (Denominazione di Origine Controllata) bezeichnet Prosecco aus neun Provinzen Venetiens und Friaul-Julisch Venetiens. Diese Abfüllungen liefern verlässliche Qualität im Einstiegs- bis Mittelsegment. Prosecco DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita) ist die höchste italienische Qualitätsstufe und umfasst das Gebiet rund um Valdobbiadene und Conegliano – die historischen Prosecco-Hochburgen. Innerhalb des DOCG-Gebiets nehmen die Steillagen von Cartizze eine Sonderrolle ein: Die hügelige Einzellage gilt als die beste Prosecco-Herkunft überhaupt und bringt besonders mineralische, komplexe Schaumweine hervor. Die UNESCO hat die Kulturlandschaft 2019 zum Weltkulturerbe ernannt.
Rebsorten und Stile: So schmeckt Prosecco
Mit einem Anteil von mindestens 85 Prozent macht die Glera-Traube die Seele eines jeden Prosecco aus. Bis 2009 hieß die Rebsorte übrigens genau wie der Schaumwein, der aus ihr hergestellt wird. Um die klare Identität der Herkunftsregion zu wahren und Verwechslungen auszuschließen, wurde sie offiziell in Glera umgetauft. Diese autochthone Starrebe Venetiens entfaltet ein reiches Aromenspiel und schenkt uns elegante, frische Weine. Neben ihr dürfen in geringer Zahl auch andere weiße Sorten wie Verdiso oder Bianchetta Trevigiana im Prosecco mitwirken und subtile Akzente setzen. Für den Prosecco Rosé öffnet sich das Spektrum sogar einem Hauch von Pinot Nero/Pinot Noir, der ihm Farbe und zusätzliche Frucht verleiht. Das Aromenspektrum des Prosecco ist vielfältig und reicht von fruchtigen Noten bis hin zu blumigen Anklängen. Typische Prosecco-Aromen:
- Häufig dominiert ein Fruchtton, der an grüne oder gelbe Äpfel erinnert.
- Der Anklang an Birne verleiht dem Prosecco sanfte Süße und Saftigkeit.
- Aromen von Zitrusfrüchten wie Zitrone, Limette oder Grapefruit sorgen für eine erfrischende Säure.
- Nuancen von Akazienblüten oder Glyzinien können dem Wein eine elegante florale Note verleihen.
- Im Abgang zeigt sich manchmal ein Hauch von Mandeln.
- Prosecco Rosé: Lebendige Noten von Erdbeeren, Himbeeren oder Johannisbeeren verleihen ihm eine sehr charmante, betont fruchtige Dimension.
Neben den charakteristischen Basisaromen können je nach Anbaugebiet, Herstellungsmethode und Ausbau auch subtile Unterschiede im Geschmacksprofil erscheinen. Prosecco aus den DOCG-Gebieten Valdobbiadene und Conegliano beispielsweise wird oft als komplexer und eleganter beschrieben, mit feinerer Perlage und größerer Aromenvielfalt.
Herstellungsmethode: So entsteht Prosecco
Die Herstellung von Prosecco unterscheidet sich erheblich von der traditionellen Flaschengärung, die bei Champagner und vielen anderen hochwertigen Schaumweinen angewendet wird. Die gängige Methode für die Prosecco-Produktion ist die Tankgärung, auch bekannt als Charmat-Methode oder Metodo Martinotti. Beide Verfahren beginnen mit der Herstellung von Stillwein aus den vorgesehenen Rebsorten als Basis. Anstatt in der einzelnen Flasche – wie bei der Méthode traditionelle – erfolgt jedoch beim Prosecco die zweite Gärung im großen Tank:
- Der Grundwein wird in große, druckfeste Edelstahltanks gefüllt.
- Um die zweite Gärung zu starten, wird eine Mischung aus Zucker und Hefe (die sogenannte Tirage) hinzugefügt.
- Das während dieser Gärung entstehende Kohlendioxid kann im geschlossenen System des Tanks nicht entweichen und löst sich im Wein. Dadurch erhält der Prosecco seine charakteristische Perlage aus feinen und anhaltenden Bläschen.
- Die Reifezeit auf der Hefe im Tank ist im Vergleich zur Flaschengärung deutlich kürzer.
- Nach Abschluss der Gärung wird der Prosecco unter Druck filtriert, um die Hefe zu entfernen, und anschließend in Flaschen abgefüllt.
- Je nach gewünschtem Süßegrad kann vor der Abfüllung noch eine Dosage (eine Mischung aus Wein und Zucker) hinzugefügt werden.
Charmat vs. traditionelle Methode
Dank des Ausbaus im Stahltank und der kurzen Reife auf der Hefe betont die Charmat-Methode die frischen, fruchtigen und blumigen Aromen der verwendeten Rebsorten. Prosecco präsentiert sich vorwiegend mit Noten von Apfel, Birne, Zitrusfrüchten und manchmal auch floralen Anklängen. Die Perlage ist meist spritzig und fruchtbetont.
Anders bei der traditionellen Flaschengärung (auch Méthode Classique): Durch den längeren Kontakt mit der Hefe entsteht ein vielschichtigeres Spiel der Aromen. Schaumweine, die nach dieser Methode hergestellt werden, können Töne von Brioche, Hefe und Röstnoten entwickeln. Die Perlage ist in der Regel feiner und eleganter. Einige wenige Produzenten wenden die traditionelle Methode im Bereich ihrer hochwertigen DOCG-Prosecco an, um komplexere und strukturiertere Versionen zu erzeugen.
Einfluss auf Preis und Frische
Die Unterschiede in der Herstellungsmethode wirken sich auch auf den Preis und die Frische des Endprodukts aus. Die Charmat-Methode ist in der Regel kostengünstiger als die traditionelle Flaschengärung. Kürzere Reifezeiten und die effizientere Handhabung im Tank ermöglichen eine Produktion in größerem Maßstab zu einem attraktiveren Preis. Dies macht Prosecco zu einer hervorragenden Option für den unkomplizierten Genuss und gesellige Anlässe.
Ein weiterer Aspekt der Charmat-Methode ist die Betonung der Frische. Da der Wein weniger Zeit auf der Hefe verbringt, bleiben die primären Fruchtaromen lebendiger – der Prosecco präsentiert sich spritziger und jugendlicher. Champagner hingegen durchläuft die traditionelle Flaschengärung und reift über längere Zeit. Diese Geduld wird mit tiefgründigeren, reiferen Geschmacksnuancen belohnt (was sich notabene auch in seiner Wertschätzung und seinem Preis widerspiegelt). Fazit: Wenn Sie qualitativ hochwertigen, erfrischenden und fruchtigen Schaumwein zu einem fairen Preis suchen, werden Sie in unserem Prosecco-Angebot mit Sicherheit fündig.
Brut, Extra Dry oder Dry: Die Geschmacksrichtungen richtig einordnen
Die Geschmacksrichtung von Prosecco wird nach Restzuckergehalt klassifiziert – und hier verwirrt die Nomenklatur häufig, denn »Dry« bedeutet bei Prosecco nicht trocken, sondern halbsüß. Für die Kaufentscheidung ist es wichtig, die Stufen zu kennen.
Brut ist die trockenste gängige Geschmacksrichtung mit 0 bis 12 Gramm Restzucker pro Liter – ideal als Aperitif oder zu herzhaften Speisen. Extra Dry liegt mit 12 bis 17 Gramm Restzucker in der Mitte und zeigt einen angenehm fruchtbetonten Charakter – die beliebteste Stilistik in Deutschland. Dry ist mit 17 bis 32 Gramm Restzucker deutlich süßer und passt hervorragend zu Desserts, Obst-Carpaccio oder als eigenständiger Genussmoment. Noch süßer wird es bei Demi-Sec (32 bis 50 Gramm). Wer sich neu an Prosecco herantastet, startet am besten mit einem Extra Dry, der die klassische Stilistik repräsentiert.
Die Süße des Prosecco wird durch den Restzuckergehalt bestimmt, der nach der zweiten Gärung und gegebenenfalls durch Zugabe der Dosage entsteht. Die Süßegrade und Geschmacksrichtungen im Detail:
|
Bezeichnung |
Restzuckergehalt |
Charakteristisches |
|
Brut Nature |
weniger als 3 |
Sehr trocken, oft ohne oder mit minimaler Dosage. Betont die puren Aromen des Weins. |
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Extra Brut |
0 bis 6 |
Sehr trocken, mit nur sehr geringer Dosage. Ermöglicht eine präzise Wahrnehmung der Struktur und Mineralität. |
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Brut |
weniger als 12 |
Trocken, mit einer dezenten Süße, die die Fruchtaromen gut zur Geltung bringt. Passt zu vielen Gerichten. |
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Extra Dry |
12 bis 17 |
Anders, als der Name vermuten lässt, etwas süßer als Brut. Bietet eine harmonische Balance zwischen Süße und Säure und ist sehr beliebt als Speisebegleiter. |
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Dry |
17 bis 32 |
Deutlich süßer und weicher im Geschmack. Die Fruchtaromen treten stärker in den Vordergrund. Schmeckt gut zu vielen Desserts und macht sich auch als Aperitif ausgezeichnet. |
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Demi Sec |
32 bis 50 |
Eine akzentuiert süße Variante, die eher selten anzutreffen ist. Wird gelegentlich zu süßen Speisen serviert. |
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Dolce |
mehr als 50 |
Die süßeste Kategorie, die heutzutage kaum noch produziert wird. War früher populär als Dessertwein. |
Prosecco Rosé: Der neue Trend aus Italien
Seit 2020 ist Prosecco auch offiziell als Rosé zugelassen und hat sich seither als eigene Stil-Kategorie etabliert. Die rosafarbene Variante entsteht aus der Glera-Traube mit einem Anteil von 10 bis 15 Prozent Pinot Nero, der den charakteristischen Lachston und eine dezent beerige Aromatik einbringt.
Geschmacklich zeigen Prosecco Rosé Noten von Himbeere, Erdbeere und Granatapfel – frischer und zugänglicher als klassischer Sekt Rosé. Die DOC-Vorschriften verlangen zudem eine Mindestlagerung auf der Feinhefe, was Prosecco Rosé im Vergleich zu weißem Prosecco eine cremigere Textur verleiht. Unser Sortiment umfasst Rosé-Abfüllungen von Ruggeri, Montecelli und Doppio Passo – ideal für laue Sommerabende oder als farbintensiver Aperitif.
Prosecco als Aperitif, Anstoß und Cocktail-Basis
Kein anderer italienischer Schaumwein hat die internationale Aperitif-Kultur so geprägt wie Prosecco. Klassisch pur serviert bei 6 bis 8 Grad Celsius im bauchigen Sektglas oder Weißweinglas, zeigt er seine fruchtige Frische am besten. Als Cocktail-Basis ist er universell einsetzbar.
Zu den bekanntesten Prosecco-Drinks zählen Aperol Spritz (3 Teile Prosecco, 2 Teile Aperol, 1 Schuss Soda, Orangenscheibe), Hugo (Prosecco mit Holunderblütensirup, Minze und Limette), Bellini (Prosecco mit Pfirsichpüree, klassisch aus Venedig) und Mimosa (Prosecco mit frischem Orangensaft). Wer seinen Prosecco puristisch genießen möchte, trinkt ihn als Aperitif zu Antipasti, frischem Obst oder leichten Vorspeisen. Rosé-Prosecco ergänzt das klassische Portfolio um eine fruchtig-beerige Variante für Sommerabende.
Speisebegleitung: Ruggeri Argeo Prosecco DOC Brut zu Spaghetti alle Vongole
Der Ruggeri Prosecco Brut »Argeo« entfaltet sein volles Potenzial an der Seite von Spaghetti alle Vongole – einem klassischen Pasta-Gericht der venezianischen Küche. Die Muschelfleisch-Aromen mit ihrem dezenten Meersalz harmonieren stimmig mit der knackigen Säure und den frischen Apfelnoten des Prosecco Brut, während die feine Perlage den feinen Weißwein-Sud im Gericht aufgreift. Knoblauch, glatte Petersilie und ein Schuss Olivenöl als Gewürze brauchen einen klaren, trockenen Begleiter – genau das liefert die Brut-Stilistik. Ein Spritzer Zitrone über die fertige Pasta schlägt die Brücke zu den Zitrusnoten des Prosecco. Ein unkomplizierter Abend-Klassiker, der beide Komponenten zum Strahlen bringt.

Prosecco bei Ludwig von Kapff kaufen
Unsere Prosecco-Auswahl stammt aus den renommiertesten Häusern Venetiens: Ruggeri zählt zu den führenden Erzeugern des Valdobbiadene-DOCG-Gebiets, Montecelli und Albinoni stehen für traditionsreiche Proseccos mit perfektem Preis-Genuss-Verhältnis, Doppio Passo liefert preisattraktive Einstiegs-Abfüllungen mit Award-Charakter. Ergänzt wird das Sortiment durch Rosé-Varianten, Probierpakete und Einzelflaschen für festliche Anlässe.
Profitieren Sie bei Ihrer Bestellung von 30 Tagen Rückgaberecht bei Nichtgefallen und einer deutschlandweit pauschalen Versandkostenpauschale von nur 2,89 €. Bei Fragen zur passenden Prosecco-Auswahl für einen bestimmten Anlass unterstützt Sie unser Team telefonisch oder per E-Mail. Ergänzend zum Schaumwein finden Sie in unserem Champagner-Sortiment die französische Schaumwein-Klassik sowie bei unserem Ludwigs Weinberater persönliche Empfehlungen. Bestellen Sie jetzt Ihren nächsten Prosecco und bringen Sie ein Stück venezianische Lebensart an Ihren Tisch.
FAQ – Häufige Fragen zu Prosecco
Prosecco ist ein geschützter Schaumwein aus Nordostitalien mit der Rebsorte Glera als Hauptbestandteil, hergestellt im Drucktank (Charmat-Methode). Sekt ist die deutsche Bezeichnung für Schaumwein und kann aus verschiedenen Rebsorten und Ländern stammen, oft auch in Flaschengärung. Prosecco zeigt meist eine weichere Perlage und fruchtigere Aromatik als deutscher Sekt.
DOC steht für »Denominazione di Origine Controllata« und garantiert Herkunft aus zugelassenen Gebieten in Venetien und Friaul. DOCG (»e Garantita«) ist die höhere Qualitätsstufe und beschränkt sich auf das Hügelland um Valdobbiadene und Conegliano. Cartizze ist die exklusivste Einzellage innerhalb des DOCG-Gebiets.
Brut ist die trockenere Variante mit 0 bis 12 Gramm Restzucker pro Liter, Extra Dry enthält 12 bis 17 Gramm. Paradoxerweise ist Extra Dry also süßer als Brut. Für einen klassisch-trockenen Aperitif wählt man Brut, für einen fruchtbetonten Prosecco Extra Dry.
Prosecco schmeckt am besten bei 6 bis 8 Grad Celsius, gekühlt im Kühlschrank für zwei bis drei Stunden. Als Glas eignet sich ein klassisches Sektglas oder besser noch ein Weißweinglas mit leichter Tulpenform, in dem sich die Aromen besser entfalten. Eine Flöte ist für Prosecco weniger ideal, da sie die Fruchtaromen unterdrückt.
Mit einem Sektverschluss hält eine geöffnete Flasche Prosecco ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Nach dieser Zeit verliert er an Perlage und Frische. Ungeöffnet sollte Prosecco innerhalb von zwei bis drei Jahren getrunken werden, da er im Gegensatz zu Champagner nicht für lange Lagerung konzipiert ist.
Für Cocktails auf Prosecco-Basis eignet sich am besten ein Prosecco Brut oder Extra Dry aus dem Einstiegs- bis Mittelsegment. Hochwertige DOCG-Abfüllungen wie Cartizze oder Valdobbiadene Superiore sollten pur genossen werden, da ihre Aromenfeinheit in Cocktails verloren geht.

