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Silvaner aus Franken

Silvaner aus Franken ist dank seiner Vielfältigkeit ein idealer Speisenbegleiter. Und für alle Menschen, die Säure nicht so gut vertragen, ist er zudem ein echter Geheimtipp. Entdecken Sie die Vielfalt von fränkischem Silvaner und kaufen Sie die abwechslungsreichen Gewächse bei Ludwig von Kapff.

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Rebsorte
Winzer
Auszeichnungen
Experten
Alkoholgehalt
12.5 % vol - 13.5 % vol
Jahrgang
Inhalt
Verschlussart
Nachhaltigkeit
Restzucker
0 g/l - 4 g/l
VDP
Passt zu:
Weinstil


Kommt der Silvaner ursprünglich aus Franken?

Auch wenn die ersten Silvaner-Reben in Franken bereits am 10. April 1659 in einem Castell-Weingarten in Würzburg gepflanzt wurden, stammt die Traube ursprünglich aus Österreich. Dort war sie sogar bis in die 1950er-Jahre die am meisten angebaute Rebsorte der Alpenrepublik und wurde erst vom Grünen Veltliner abgelöst, nachdem Lenz Moser in Österreich die sogenannte Hocherziehung für Reben im Weingarten einführte.

Dank der langen Tradition in Franken, ist Silvaner aus dieser Weinregion aber tatsächlich nicht mehr wegzudenken. Wobei sie dort tatsächlich erst seit 2019 die meistangebaute Traube ist. Vorher war das Müller-Thurgau.

Wird Silvaner ausschließlich in Franken angebaut?

Mit einer Rebfläche von über 1.500 Hektar landet Franken in Sachen Silvaner tatsächlich nur auf Platz zwei in Deutschland. Denn in Rheinhessen baut man Silvaner auf 2.350 Hektar an. Wobei die Weinregion im Vergleich auch wesentlich größer ist. Auch in acht weiteren deutschen Anbaugebieten findet man Silvaner-Bestände. Zum Beispiel in der Pfalz, an der Nahe oder in Baden. Außerhalb von Deutschland findet nur noch in Österreich Silvaner-Anbau statt. Aber die Mengen, die hier entstehen, sind verschwindend gering. Generell wird Silvaner weltweit vor allem mit Franken in Verbindung gebracht.

Gibt es unterschiedliche Silvaner-Trauben in Franken?

Ja, gibt es! Wenn wir von Silvaner reden, dann meinen wir in der Regel immer den sogenannten grünen Silvaner, der mit Abstand am verbreitetsten ist. Es gibt aber auch noch den gelben, blauen und roten Silvaner. Alle Varianten unterscheiden sich lediglich durch genetische Details. Es ist aber genau diese genetische Vielfalt, die die Rebsorte so spannend machen. Noch vor einiger Zeit fand man in Franken fast nur grünen Silvaner. Immer mehr Winzer selektieren jetzt aber auch ihre eigenen Klone, um auch gelben, blauen und roten Silvaner zu pflanzen. Gerne auch wild durcheinander. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Diese genetische Vielfalt bringt mehr Tiefe in den Wein.

Ist Franken-Silvaner trocken oder lieblich?

Es gibt durchaus auch liebliche Silvaner aus Franken. Aber die sind wirklich selten. Die meisten Weine werden trocken ausgebaut. Und zwar mit einem Restzuckergehalt von weniger als vier Gramm pro Liter. Das war übrigens auch schon so, als alle Welt in den 1970er- und 1980er-Jahren lieber halbtrockene Weine trank. Genau diese Besonderheit führte dazu, dass sich der Begriff »fränkisch trocken« etablierte, der sich bis heute für Silvaner aus Franken hält.

Was macht einen Silvaner aus Franken so besonders?

Zum einen sind Franken-Silvaner zu 90 Prozent trocken ausgebaut. Zum anderen reagiert die Rebsorte sehr stark auf die unterschiedlichen Böden, die man in der Weinregion findet. Im Maindreieck dominiert zum Beispiel Muschelkalk. Dieser Boden sorgt dafür, dass Silvaner Franken hier besonders elegant ist. Im Steigerwald findet man Gipskeuper. Dieser sorgt für sehr körperreiche und kräftige Silvaner. Am Mittelmain hingegen ist der Boden von Buntsandstein geprägt. Dieser sorgt für würzige Noten und eine schöne Komplexität. Rund um Aschaffenburg findet man seltenes Kristallin im Boden. Die Silvaner Franken, die hier gedeihen, sind sehr zart und fein, haben zugleich aber auch eine Menge Extrakt.

Wie schmeckt ein Silvaner aus Franken?

Sie ahnen es schon: Aufgrund der unterschiedlichen Böden können Silvaner aus Franken sehr unterschiedlich schmecken. Es gibt aber trotzdem ein paar Gemeinsamkeiten. Silvaner hat zum Beispiel eine milde Säure. Viele Gewächse weisen Aromen von Birne oder auch Kräutern auf. Manchmal kann man auch Stachelbeeren oder Artischocke riechen und schmecken. Und wenn die Reben auf einem schweren Boden wie Gipskeuper standen, dann kommt noch eine schöne Würze hinzu.

Zu welchem Essen passt Franken-Silvaner?

Traditionell wird Silvaner aus Franken ja zu weißem Spargel gereicht. Dabei ist der Wein noch zu vielen, vielen anderen Gerichten ein ganz toller Begleiter! Zum Raclette zum Beispiel, oder zum Risotto. Silvaner aus Franken harmoniert super mit gegrilltem Lachs oder Zander und macht sogar zu Tapas-Variationen eine tolle Figur. Und dann erst Pilze! Unser Tipps: Pfifferlinge in einer leichten Rahmsauce und dazu ein Semmelknödel und ein Glas Silvaner aus Franken. Was für eine himmlische Kombination!

Kann man Silvaner aus Franken lagern?

Obwohl Franken-Silvaner eine sehr milde Säure hat, die ja für Langlebigkeit eine der Voraussetzungen ist, können die Weine erstaunlich gut reifen. Selbst für die Basis-Gewächse sind drei oder vier Jahre kein Problem. Große Gewächse indes können bis zu zehn Jahre oder länger gelagert werden, ohne dass sie ihren Charme verlieren. Je älter ein Silvaner aus Franken ist, desto mehr Honignoten lassen sich dann im Wein finden. Auch Anklänge von Heu oder nassem Stein sind dann normal.

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