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Sekt brut

Ein bekannter und weltweit geschätzter Schaumwein ist der Sekt brut. Dabei steht der Begriff »brut« für einen trockenen und herben Geschmack, der viele Liebhaber begeistert. Diese Art von Sekt zeichnet sich durch eine angenehme Säure und dezente Bitternoten aus. Für all jene, die einen erfrischenden und knackigen Schaumwein bevorzugen, ist ein Sekt brut die perfekte Wahl.

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Geschmack
12 % vol - 13 % vol
1 g/l - 13 g/l

Wieso heißt es brut?

Die Bezeichnung »brut« hat historische Gründe, die mit dem großen Bruder des Sekts zu tun haben: Zu Beginn seiner Entwicklung war Champagner nämlich so süß wie Softdrinks heutzutage. Erst mit der Zeit kam der Wunsch nach trockenen Stilen auf – die Erzeuger reduzierten die Süße der Dosage und nannten diese Weine »sec« also trocken. Dann verlangten die Exportmärkte nach noch trockeneren Weinen und so musste ein neues Wort für trockener als trocken gefunden werden. Man kam auf den Begriff »brut«, was so viel wie »roh« oder »ungeschliffen« bedeutet. Es bezeichnet die fast vollständige Abwesenheit von Zucker.

Was ist der Unterschied zwischen brut und trocken bei Sekt?

Die Unterscheidung zwischen den Geschmacksrichtungen trocken und brut bei Schaumweinen liegt im Restzuckergehalt. Bei einem Sekt brut ist der Restzuckergehalt niedriger als bei einem trockenen Sekt. Am besten ersichtlich wird dieses – leider etwas verworrene – System in der Tabelle zu den Geschmacksrichtungen von Schaumwein.

  • brut nature (unter 3 g/l Restzucker)
  • extra brut (bis 6 g/l Restzucker)
  • extra trocken (12 bis 17 g/l Restzucker)
  • trocken (17 bis 32 g/l Restzucker)
  • halbtrocken (32 bis 50 g/l Restzucker)
  • mild (über 50 g/l Restzucker)

Richtig brut

Brut ausgebaute Weine mit kaum wahrnehmbarer Süße dominieren heute den Bereich der hochklassigen Schaumweine. Das gilt nicht nur bei Sekt und Champagner, sondern auch bei Crémant und Cava. Es lohnt sich, diese Produkte zu probieren!

Wie kommt die Süße in den Sekt?

In der Weinproduktion kann die Gärung gestoppt werden, um einen gewissen Restzuckergehalt zu bewahren, bevor die Hefe den Zucker vollständig in Alkohol umwandelt. Bei der Herstellung von Sekt hingegen wird der Grundwein komplett vergoren, sodass kein Restzucker mehr im Endprodukt verbleibt. Um den Schaumwein jedoch seinen Charakter und den endgültigen Geschmack zu verleihen, wird er nach dem Degorgieren mit einer Mischung aus Wein und Zucker, der sogenannten Versanddosage, aufgefüllt. Dieser Dosagelikör bestimmt maßgeblich die Geschmacksrichtung des fertigen Produkts.

Ist brut trockener als trocken?

Ja, der Restzuckergehalt bei einem Sekt brut beträgt zwischen 0 und 12 Gramm pro Liter. Bei einem trockenen Sekt zwischen 17 und 32 Gramm pro Liter. Dadurch schmeckt ein trockener Sekt süßer als ein Sekt brut. 

Was sind typische Rebsorten für Sekt brut?

Sekt brut wird aus verschiedenen Rebsorten hergestellt, die je nach Region variieren können. Häufige Sorten sind ChardonnayPinot Noir und Riesling. Der Alkoholgehalt von Sekt brut liegt in der Regel bei etwa 11 bis 12 Prozent.

Zu welchen Speisen passt Sekt brut?

Sekt brut ist auch als perfekte Ergänzung zu bestimmten Speisen bekannt. Er passt hervorragend zu Fisch und Meeresfrüchten, aber auch zu leichten Vorspeisen und Salaten. Durch seinen finessenreichen, dezent herben Geschmack kann er auch gut als Aperitif oder zum Toasten bei besonderen Anlässen verwendet werden.

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